Mario: Gut. Das war Arne von Sidecore und wir kommen jetzt zu unserem nächsten Speaker hier auf der OM KB Main Stage und zu unserer nächsten spannenden Brand, die wir euch heute näherbringen wollen. Und zwar habe ich jetzt den Christopher Henke vom Unternehmen Molly zu Gast. Ich grüße dich, lieber Christopher. Moin. Okay. Ich bekomme gerade die Information, dass Christopher noch nicht. Doch, da isser. Moin. Hallo Christopher, du bist glaube ich noch auf Mute, aber versuche es doch mal!

Christopher: Eigentlich eben gerade. Hat alles gut.

Mario: Vor. Jetzt höre ich dich auch. Fantastisch. Da war nur eine leichte Verzögerung drin. Ich wundere mich auch. Wir haben ja heute uns schon kurz ausgetauscht. Christopher, ich vermute, du bist weiterhin in Kiel, oder?

Christopher: Ich bin weiterhin in Kiel, habe immer noch meinen hervorragenden Ausblick. Inzwischen sind die Dena und die Color Line da. Also es ist wirklich ein Fest.

Mario: Wow, das ist richtig.

Christopher: Ich habe schon vorhin gesagt, ich hoffe auch Kiel Marketing ist hier irgendwo auf der Konferenz mit mit dabei. Damit winken sie. Man sieht und ah, Christie Edit Wie ich hier Kiel in den Vordergrund habe, mit Sicherheit.

Mario: Aber da schauen wir mal den Anmelder listen noch mal genau für dich nach, Kristoffer. Das finden wir heraus. Du hast uns ein spannendes Thema mitgebracht, und zwar unter der Überschrift Klein versus groß. Wie KMU den globalen Giganten des Einzelhandels die Stirn bieten. Wir sind sehr gespannt, was du uns für Inhalte heute mitgebracht hast, Kristoffer. Ich möchte aber dich und das Unternehmen Molly, ehe wir in deinen Talk einsteigen, noch einmal kurz unserer Audience heute vorstellen. Christopher, du selber bist bei Molly als Sales Lead BDR aktiv und seit 2020 im Unternehmen auf unterschiedlichen Positionen. Vorher warst du unter anderem Key Account Manager bei der BSP One GmbH in den Jahren 2016 bis 2019 und hast dich ganz solide vorab in einer Ausbildung zum Groß und Außenhandelskaufmann mit dem Schwerpunkt Außenhandel weitergebildet. Du verfügst über umfangreiches E Commerce Wissen und eben gemeinsam mit Molly und der BSP waren mittlerweile über mehr als vier Jahre Online Payment Erfahrung und bis dahin natürlich auch für uns ein spannender Ansprechpartner zu diesem Themenkomplex. Ein paar Facts über Molly Wer Molly von euch noch nicht kennen sollte Molly ist ein niederländischer Zahlungsdienstleister, seit 2004 mittlerweile am Start und möchte einen Größenordnung zu geben. 2020 liefen Transaktionen im Wert von über 10 Milliarden € über Molly und der Markteintritt in Deutschland erfolgte im Jahr 2019. Das heißt, Molly ist bei uns mittlerweile dann auch drei Jahre Markt aktiv. Weltweit nutzen insgesamt über 120.000 Händler mittlerweile die Payment Solutions von Whalley. Und allein in den ersten drei Monaten nach Markteintritt in Deutschland gab es eine 600 Prozentiges Wachstum, also eine Growing Company. Christopher, der du dich da angeschlossen hast und euer Ziel ist es, die bestmögliche User Experience beim Checkout Prozess zu gewährleisten. Und jetzt freue ich mich, lieber Christopher, wenn du einmal von mir hier übernimmst und wir deinem Vortrag lauschen. Zum Thema Klein versus groß Wie KMU den globalen Giganten des Einzelhandels die Stirn bieten und liebe OEM KB Community, ihr seid natürlich wieder aufgerufen, eure Fragen zu stellen, die euch im Rahmen des Vortrags in den Sinn kommen. Zum Thema Payment Lösungen zu den Themen, die Christopher uns gleich entsprechend näher bringt, weil wir nach seinem Vortrag direkt wieder übergehen in eine Q and a Session. Und damit genug der Vorrede. Wir freuen uns schon sehr. Sind ganz gespannt. Christopher auf deinen Vortrag. Schieß los.

Christopher: Super. Erstmal vielen, vielen Dank für die. Für die, für dieses Intro. Selber immer wieder wahnsinnig gespannt, was ich alles schon gemacht habe und gesehen habe in der Payment Branche. Aber darum soll es jetzt gerade überhaupt nicht gehen. Erstmal Moin und herzlich willkommen zu meinem Vortrag. Genau, es soll taking on the eCommerce Giant steht hier. Generell soll es darum gehen, wie kann. Eigentlich können die KMU gegen die großen Platzhirsche auf dem eCommerce Markt sich behaupten und vielleicht sogar ihre eigentlich nicht nur ihre eigene kleine Nische finden, sondern sogar richtig, richtig erfolgreich werden. Kleiner Disclaimer Die Präsentation ist komplett auf Englisch gehalten, damit sie auch quasi danach dem internationalen Publikum quasi zur Verfügung gestellt werden kann. Präsentieren und berichten mach ich das Ganze aber auf Deutsch. Auf nächstes Zeit könnt ihr schon mal direkt sehen, wie wahnsinnig gut wir uns vorab vorher abgesprochen haben. Ich wusste nicht, dass ich schon vorgestellt werde. Deswegen ist hier noch mal eine ganz kurze Vorstellung von von mir. Es wurde eigentlich alles schon gesagt, außer eine kleine Sache, die ich über Molly immer noch gerne sage. Wir definieren uns intern als Mollys über drei Attribute dass es bi bold, bi loved und bi authentisch. Und wir müssen uns selber immer so ein bisschen ein kategorisieren, in welche Kategorie wir fallen. Und ich kann euch sagen, ich als als Nordlicht hier in Kiel, ich bin immer und zu 100 % Atlantik. Das kriegen Kunden zu spüren, das kriegen meine Kolleginnen und Kolleginnen zu spüren, das kriegen meine Manager zu spüren. Aber das, was ich denke, das sage ich auch. Und ich glaube, das ist in der heutigen Zeit noch viel, viel, viel wertvoller, als es nicht sowieso schon immer war. Genau, Lidl, Otto Meter haben wir heute schon gehört und wir haben natürlich den Riesenvorteil, dass sie sich gar nicht vorstellen müssen. Meine Marketingabteilung hat mir natürlich den ein oder anderen Marketing Flight hier noch mit reingepackt. Wir haben zwar gerade schon mal ein bisschen drüber geredet, aber ich möchte, ich möchte nicht ganz drüber darüber hinweggehen, weil wir müssen den Zahlungs Markt, genau wie wir ihn gerade schon angekündigt, seit drei Jahren inzwischen mit smarten, smarten, individuellen und simplen Zahlungs lösungen auf. Und wollen uns da wirklich ganz ganz klar von den klassischen vor allem deutschen Banken und Zahlungs Dienstleistern abgrenzen, weil wir absolut der Meinung sind, jeder hat das absolute Recht zu wachsen. Vielleicht noch mal die Zahlen, die wir eben gerade schon mal ein bisschen gehört haben, hier noch mal ein bisschen genauer aufgestellt. Das Gute ist, ich stehe mit meiner Meinung zwar jetzt gerade alleine vor euch, aber bin generell zum Glück nicht ganz alleine. Ich arbeite mit über 700 Kolleginnen in ganz Europa daran und mit sogar 125.000 Märchens, die uns dabei schon vertrauen und unterstützen, dass wir unser Ziel erreichen. Was ich eben gerade schon gesagt habe 2020 haben wir gerade gehört, waren es knapp 10 Milliarden an Transaktions Volumen, 2021 sind es 25 Milliarden € gewesen. Wir haben über 25 Zahlungsarten sind in den Niederlanden, Belgien, Frankreich, UK, Deutschland, Österreich tätig. Also wir sind wirklich, wirklich überall ganz ganz breit aufgestellt und eine ganz ganz große Bitte von meiner Kollegin aus dem Marketing Unser Glasgow Rating und unser Kununu Rating sind richtig, richtig gut und wir suchen sogar noch neue Kolleginnen. Das also gerade, wenn ihr im Marketing noch Lust habt, euch mal anzuschließen, unserer Mission beizutreten er macht das jederzeit gerne. Wir freuen uns auf euch. Genau jetzt ein allerletztes Lied zu uns, versprochen. Danach geht es wirklich richtig los. Aber noch mal ganz kurz zusammengefasst, weil ich es wirklich nicht oft oft genug sagen kann. Unsere drei wichtigsten Punkte einfache Zahlungsabwicklung, die funktioniert Ware Kunden Liebe. Ich habe es heute Morgen schon mal schon mal in dem kleinen Interview gesagt Wir wollen der Most loved PSP in Europa werden. Das ist unser absoluter Ansatz und das machen wir über wirklich Lokalität. Wir sind in jedem Markt voll investiert und haben natürlich auch in Deutschland unseren Support auf Deutsch und sind jederzeit und immer für euch verfügbar und erreichbar. Genau. Jetzt kommen wir aber dazu, wie wir uns, wie wir alle erfolgreicher werden und vor allem wie die KMU den globalen Giganten des Einzelhandels die Stirn bieten können. Weil ganz wie soll das Ganze funktioniert? Wir sind riesig und übermächtig. Wir haben eine ganz einfache Theorie und das funktioniert mit der Demokratisierung der digitalen Wirtschaft. Was bedeutet das so ganz genau? Das bedeutet Wir müssen die gleichen Voraussetzungen für alle schaffen, damit jeder individuell und auch als Unternehmen seine Chance hat auf Wachstum und Erfolg. Mal kurz, um euch so einen kleinen kleinen Eindruck zu geben und keine Idee zu geben, mit welchen Giganten wir eigentlich zu tun haben und welches Ausmaß diese Giganten haben. Laut Chi hat Amazon als Onlineshop und als Marktplatz im Jahr 2020 knapp 50 Milliarden € Umsatz gemacht. Und das heißt nicht 50 Milliarden € Umsatz in Europa, sondern alleine in Deutschland. Ganz minimal knapp dahinter liegt Ebay mit 12 Milliarden € dann der erste Deutsche liegt sogar auf Platz drei. Heute auch schon gehört. Mit Shop und mit Marktplatz ist Otto auch ein schönes norddeutsches Unternehmen, was man durchaus unterstützen kann. Mit knapp 10 Milliarden €. Wenn man sich dann noch überlegt, dass laut BV H 2020 der komplette E Commerce Markt in Deutschland 94 Milliarden betragen hat, dann können wir uns relativ schnell zusammenrechnen, dass von den 72 Milliarden, die alleine Amazon, Ebay und Otto mit allen Tochterunternehmen einnimmt, da ist nicht mehr wahnsinnig viel übrig für den Rest. Ich glaube, wir kennen alle diese ganz klassische Geschichte von Von David gegen Goliath. Nur in diesem Fall ist der David sogar noch ein Vielfaches kleiner als als Goliath, weil dieser Goliath, den wir uns in Deutschland mit Amazon erschaffen haben. Und ich nehme gerade Amazon als Beispiel, weil sie einfach wirklich so viel größer sind als alle anderen. Ist wirklich riesig. Und da ist natürlich so ein bisschen wie Wie machen wir jetzt die Hoffnung? Und Wie kommen wir jetzt als Molly darauf, dass es trotzdem eine gute Chance gibt, um hier zu überzeugen und auch wir wirklich die Möglichkeit haben, diesen Giganten die Stirn zu bieten? Ich habe ja schon gesagt, wir arbeiten mit circa 125.000 Kunden zusammen. Das sind vorüber wiegend KMU, also kleine bis mittelgroße Unternehmen in ganz Europa und haben dadurch natürlich wahnsinnig viele Learnings und auch sehr gute Learnings ziehen können. Und das, was wir da rausgezogen haben, sind im Prinzip vier Dimensionen auch, die man diesen Erfolg runterbrechen kann. Und das möchte ich heute einmal gemeinsam mit euch tun. Das sind die, das sind die vier Dimensionen. Das ist einmal zum Ersten persönlicher und echter Kundensupport. Das zweite ist ein erstklassiges kommerzielles Setup. Dann drittens der Zugang zu den besten Tools, die es in diesem Markt gibt, und wahrscheinlich sogar die besten Tools, die wir jemals in dieser Fülle und Masse am Markt verfügbar hatten. Und natürlich das Crowd Mind Set von oben bis unten, das heißt vom Geschäftsführer bis zur bis zu den Neuankömmlingen im Unternehmen. Und das auch wirklich quer durch die Bank. Lasst uns aber ein bisschen genauer auf diese einzelnen Punkte zu diese einzelnen Punkte durchsprechen. Zum ersten die erste Dimension, die sagt Dieser ganz klare persönliche Kundenservice, die Messlatte für guten Kundenservice wird in Deutschland immer und immer höher gesteckt. Jeden Tag. Und da können wir uns ausnahmsweise wirklich bei Amazon bedanken. Wer wir? Wir können uns, glaube ich, alle noch daran erinnern. Servicewüste Deutschland. Das war einmal. Gerade mit Amazon haben wir hier wahnsinnig viele tolle neue Dinge für uns als Endkonsumenten gewinnen können. Wir haben immer volle Transparenz über die günstigsten Preise, das beste Shopping Erlebnis und die besten Bewertungen dabei. Meistens sogar mit Next day same day next our delivery. Also inzwischen sind wir ja an dem Punkt, dass wir uns ärgern, wenn ein Paket länger als zwei Tage unterwegs ist, weil wir eigentlich schon fast gewohnt sind durch Amazon Prime. Morgen ist das Paket sowieso schon da. Also da sind wir wahnsinnig, wahnsinnig verwöhnt. Und dabei all diese ganzen tollen Dinge haben wir sogar, obwohl diese diese Händler teilweise Ewigkeiten von uns weg wohnen. Am anderen. Ich sitze oben ganz im Norden von Deutschland. Ein Händler kann kann in München sitzen und irgendwie erwarte ich trotzdem, dass das Paket auf magische Art und Weise unbedingt morgen schon bei mir sein soll. Und wenn ich als Endkunden wirklich das bestmögliche Erlebnis haben möchte, dann muss ich das auch nicht durch Try and Error herausfinden, werde mir das Beste bietet, sondern ich kann das ganz transparent. Auch Trusted Pilot Trusted Shops kann ich mir den besten Service anschauen. Ich kann bei May Deals, bei idealo kann ich immer den besten Preis für mich raussuchen, um so wirklich das beste Ergebnis aus Service und Preis für mich zu finden, um genau das zu bekommen, was ich haben möchte. Dann ist es natürlich Personalisierung. Ich möchte nicht mit lieber oder liebe Kunden angesprochen werden, sondern ich habe ja Namen. Ich bin auch ganz gut dadurch. Damit möchte ich auch gerne angesprochen werden. Und dieser Punkt Personalisierung beginnt genau bei dieser richtigen und persönlichen Ansprache schon im Marketing Material. Aber die Personalisierung bedeutet natürlich auch die Werbung. Das heißt, dass das Schöne ein schöner Punkt ist. Ja, the next best offer, also das nächste beste Produkt, was man, was ich kaufen könnte, dann möchte. Das mache ich natürlich gerne und gucke es mir auch gerne an, wenn es etwas Sinnvolles ist, wenn ich vielleicht drei Kuchen Küchenutensilien gekauft habe. Ich habe mir vielleicht Messer und Gabel gekauft. Wenn mir dann jemand noch sagt, du könntest vielleicht auch noch Löffel gebrauchen, sage ich vielleicht Super ist eine Idee, auf die bin ich selber noch nicht gekommen. Das machen wir doch mal genauso. Wenn wir aber dann sagt Okay, Messer und Gabel hast du schon, wie wäre es denn mit einem Presslufthammer? Dann bin ich wahrscheinlich eher ein bisschen davon abgeneigt und möchte das wahrscheinlich eher nicht kaufen. Aber dann natürlich auch Retouren und die gehören wir beschäftigen uns zwar ungerne damit, aber auch Retouren gehören mit dazu. Und auch da möchte ich ein personalisiertes Erlebnis haben, was wirklich auf mich zugeschnitten ist und auch wirklich mit meiner, ja mit meiner Art und Weise zu tun hat. Dann Die KMU haben einfach doch so ein bisschen die Herausforderung. Sie können eigentlich nichts von diesen Punkten, die ich eben gerade schon genannt habe, außer Acht lassen. Ich kann den besten Service dieser Welt bieten. Wenn mein Preis völlig aus der Welt ist, dann habe ich keine Chance, wirklich, wirklich was zu erreichen. Und da ist zum Glück die gute Nachricht, auf die wir auch gleich noch ein bisschen genauer eingehen. Die KMU stehen damit nicht alleine, denn es gibt ein schönes Support System von ganz vielen tollen Unternehmen, die, die da wahnsinnig viel Arbeit für diese KMU abnehmen. Aber eine Sache, die ich da wirklich nur wieder und immer wieder sagen kann. Ich hatte sie gestern auch auf der Side Stage schon einmal gezeigt. Be real und personal. Also seid wirklich einfach echt und seid einfach wirklich persönlich. Denn gerade auch im Checkout und das ist ja auch so ein bisschen das wo, worüber? Worum ich. Worum ich mich jeden Tag kümmere, ist so ein bisschen eine Conversion und Conversion. Gerade aus dem Marketingbereich kennen wir hier, glaube ich alle. Und aber die Conversion fängt natürlich schon wahnsinnig früh an, hört aber für die meisten tatsächlich schon im Checkout auf. Also dann, wenn der wenn der Kunde sein Produkt in den Warenkorb gelegt hat. Super, muss ich mich ja um nichts mehr kümmern, weil jetzt ist das Thema ja durch. Das stimmt aber so nicht. Die Conversion Optimierung und auch wirklich das Bestell Erlebnis hört erst dann auf, wenn der Kunde auf der Bestell Bestätigung Seite ist, weil erst dann hat er wirklich gekauft. Wir haben uns dann mal ein bisschen umgeguckt bei unseren deutschen Kunden und haben wirklich wahnsinnig viele Dinge gefunden, die man immer noch verbessern kann. Denn 94 % aller europäischen Onlineshops haben mindestens fünf Fehler im Checkout. Das können zum Beispiel falsche Zahlungsarten für die falschen Länder sein. Das können Übersetzungsfehler sein, das können generell Schreibfehler sein oder fehlende Versand Möglichkeiten. Dann haben wir übrigens rausgefunden 66 % aller Online Shops, da dauert der Checkout länger als drei Minuten. Und wenn man sich dann noch mal im Vergleich dazu anguckt, dass ungefähr 1/4 der Deutschen einen Check out abbricht, wenn er einfach länger als eine Minute dauert, weil gerade wenn ich ein Produkt schnell und einfach kaufen möchte, dann habe ich keine Lust, mich Ewigkeiten durch einen Check out durchzublicken. Deswegen müssen wir wahnsinnig darauf achten, dass wir einen stringenten, guten Shop haben, der vor allem auch wirklich einheitlich ist. Weil wie viele Kunden geben unfassbar viel Geld für Facebook ADS aus, für On Side Tracking Website Optimierung bis zum allerletzten und vergessen dann irgendwie doch den Check out und den überlassen, den überlassen dem Checkout irgendwelchen einfachen payment anbietern mit unflexiblen und hässlichen Plugins, die einfach so eine graue Bezahl page haben, auf die wirklich niemand Spaß hat und die im Prinzip, wenn man ganz ehrlich ist, auch nicht die richtigen Zahlungs optionen anbietet. Gar nicht davon gesprochen, wenn es irgendwie international wird, weil da bieten die sowieso so gut wie gar keine Zahlungsart mehr an! Dann ganz, ganz wichtig ein reibungsloser Bezahlvorgang. Testet euren Checkout nicht mal, nicht mal nur ihr selber, weil ihr seid meistens die Experten. Ihr wisst genau, was ihr da gebaut und konzipiert hat, aber lasst das eure Freunde Familie durch testen und Menschen die dann nicht mit einer Experten Brille draufschauen, weil das sind am Ende des Tages auch diejenigen, die euren Checkout nutzen sollen. Und dann natürlich so einfache Dinge wie der Anmeldung bei einem. Bei einem Checkout macht es den Leuten so einfach wie möglich. Zum Beispiel muss ich nicht jeder Kunde auch direkt beim Checkout selber anmelden, sondern lassen den Kunden doch einfach bezahlen. Und dann, wenn das Paket zum Beispiel auf den Weg geschickt ist, fordert ihn dann auf einen Account zu erstellen, weil dann hat er schon gekauft Produkte schon auf dem Weg. Dann habt ihr einfach viel, viel bessere Chancen, dass der Kunde es auch tatsächlich macht, ohne die Conversion irgendwie in Gefahr zu bringen. Natürlich aber auch als Gast bezahlen. Wenn ich vielleicht nur einmal kaufen möchte oder vielleicht nicht so sicher bin, möchte ich bei diesem Onlineshop wieder kaufen. Lasst den Kunden diese Wahl auf jeden Fall. Genau. Ich hatte das ja eben gerade schonmal schon mal so ein bisschen gesagt. Wir wollen so ein bisschen uns vor Amazon schieben, weil wir sind offensichtlich, die haben offensichtlich die Marktmacht und eine Chance, die wir da haben, ist wirklich eine persönliche Website mit auf den Endkunden, also auch wirklich den User, der jetzt gerade vor dem Device sitzt, mit einem zugeschnittenen Angebot. Das ist genau der Weg zum Erfolg, den wir da, den wir da brauchen. Da können zum Beispiel auch persönlich personalisierte Mails im Marketing oder oder in der Reaktivierung schon eine große Rolle spielen. Und einen Punkt, den ich persönlich schon viel zu oft zum Opfer gefallen ist, ist Gamification und Milestones oder bestimmte Meilensteine, die ich durch Bestellungen erreichen kann. Dass zum Beispiel bestimmte Supporter Level oder vielleicht, wenn ich zum Beispiel bis zu einem gewissen Grad bestellt habe, kriege ich Vorteile, die andere nicht bekommen. Gerade Adidas und Springer sind da wahnsinnig erfolgreich mit. Und was man generell sagen kann Ich habe da auch noch ein tolles Beispiel mitgebracht, über das wir, das wir später reden können, emotionalisiert, emotionalisiert. Euer Produkt, emotionalisiert euren Verkauf und baut euch damit eine Community auf. Weil ich glaube, die wenigsten von uns gehen auf Amazon, um sich mal richtig was zu gönnen. Ich habe einen total erfolgreichen Tag gehabt oder vielleicht auch besonders schlechten Tag gehabt und möchte mir wirklich was gönnen, um mich besser zu fühlen. Da gehen die meisten Leute nicht auf Amazon. Viele Leute für viele Leute und ich. Für mich ist es genauso. Die wenigen Male, die ich auf Amazon bestelle, das ist im Prinzip wie einkaufen gehen. Ich brauche noch etwas. Meine Freundin sagt, wir brauchen noch, ich weiß nicht was. Neue Seife. Dann kaufe ich die halt kurz bei Amazon, wenn ich keine Lust habe, aufzustehen. Und das ist eine Sache, die natürlich bei Amazon wahnsinnig toll funktioniert ist. Und da gibt es auch kann ich jedem nur empfehlen Google des Tages von von meiner Seite aus schaut einfach mal Drunk Orders auf Amazon, da findet ihr wahnsinnig viel und wahnsinnig schöne Beispiele. Aber das ist ja nicht das. Das ist nicht genau das, was ihr von eurem Kunden wollt, dass er am nächsten Tag mit einem dicken Schädel aufwacht, sich wundert, warum dein Amazon Paket oder ein Paket von euch steht und erst mal ein Video davon oder ein Foto davon ins Internet stellt, was für lustige Dinge man sich da online gestoppt hat. Sondern macht wirklich diesen Einkauf zu einem Erlebnis, fügt zum Beispiel handgeschriebene Karten dazu bei oder Bilder von eurem Team oder wie andere das auch tun zu spenden. Gebt dem Ganzen einen einen Grund, warum bei euch gekauft wurde und wie gesagt, emotionalisiert den Kunden einfach, damit er sich vor allem auch immer an euch erinnert. Dann kommen wir in die zweite Dimension. Und ja, jeder hier. Das ist das, was ich eben gerade gesagt habe. Dies ist wirklich eine weltklasse kommerzielle Struktur aufzubauen. Und dazu gehört leider, ich weiß, die Leute wissen schon, aber wollen sich damit nicht beschäftigen. Es sind auch die Zahlungen und der eigene und die generelle Zahlungsabwicklung im Hintergrund. Weil beschäftigen will sich damit keiner. Aber wir dürfen auch auf keinen Fall außer Acht lassen, dass es ein riesengroßer Vorteil ist, wenn wir gute, wenn wir eine gute Zahlungsabwicklung und schnelle Prozesse haben. Aber noch was noch viel schlimmer ist wenn ich das nicht habe, ist es ein riesen Nachteil, weil dann verringere ich im schlimmsten Fall nicht nur die möglichen Kunden, die ich habe, sondern ich schließe sie sogar komplett aus, weil wenn ich einmal bestellt habe, das ein riesen Pain war bei einem bei bei jemandem zu bestellen, dann bestelle ich da auf keinen Fall irgendwie wieder. Und nicht umsonst gibt es bei bei Amazon Zalando auch gerade Otto hat gerade erst im letzten Jahr ein ganz eigenes Team dafür ausgestellt aufgestellt, das sich nur mit dem Thema Payments beschäftigt und auseinandersetzt. Nur um noch mehr Insights herauszufinden, noch mehr Wachstumsmöglichkeiten zu finden. Das machen die ja nicht aus Jux und Dollerei, weil sie zu viel Geld rumliegen haben und das irgendwie rausgeben müssen. Sondern das geht darum, um wirklich nachhaltig und immer noch besser zu wachsen und sich da auch neue Möglichkeiten zu schaffen. Und ich weiß, jeder hat eine Finanzabteilung. Jeder. Viele haben sogar eine E Commerce Abteilung, die sich aber mit hunderten Aufgaben im Marketing, mit dem Payments, mit den verschiedenen Marktplätzen, mit wirklich Kleinigkeiten beschäftigen müssen. Und da sollte Payments wirklich nur einen mini minimalen Anteil davon ausmachen. Das ist aber häufig nicht so, denn da ist es wirklich unsere Aufgabe, auch dieses Thema so einfach wie möglich zu gestalten und mit wenigen Klicks an alle relevanten Informationen zu kommen. Dass der E Commerce Manager der Finanz Finanz Mitarbeiter sich wirklich um die wichtigen Dinge des Lebens kümmern muss, kümmern kann und nicht um so ein Thema wie Payment kümmern muss. Gerade auch das Thema Auszahlungen und Gutschriften ist ein Thema, mit dem man sich eigentlich immer ein bisschen mehr auseinandersetzen müsste, es aber eigentlich niemals tut. Aber dabei ist es doch so wichtig, wirklich immer pünktlich und zuverlässig auf sein eigenes Geld zugreifen zu können. Und was noch viel, viel wichtiger ist gerade für den Endkunden im Falle einer Retoure dem Kunden so schnell wie möglich und so einfach wie möglich sein Geld zurück zu überweisen. Es gibt glaube ich nichts schlimmeres und wir haben alle schon in solchen Onlineshops bestellt. Man bestellt etwas, kommt zu Hause an und ich sage Ach Mist, das ist eigentlich nicht so richtig genau das, was ich haben wollte. Ich schicke das zurück. Die Retoure geht ein paar Tage später ein und ich kriege eine Nachricht. Super. Vielen Dank für die Retoure. Ihr Geld erhalten Sie wahrscheinlich in den nächsten 10 bis 15 Tagen wieder zurück. Da denke ich also gerade in den heutigen Zeiten ist das eine Frage von einem bis zwei Tagen maximal. Außerdem brauchen wir inklusive Zahlungsarten, vor allem mit lokalen Fokussierung. Ich weiß, gerade gerade viele Leute sagen auch immer noch Ich habe doch Paypal im Checkout, das reicht doch. Das war 2010 wahrscheinlich auch sogar richtig. Das ist aber heute bei weitem nicht mehr so gut. Die meisten sagen jetzt ergooglen auch noch Vorkasse. Da ist wirklich also mit Paypal und Vorkasse für jeden was dabei. Auch das stimmt nicht so richtig. Also gerade in Deutschland brauche ich einen Rechnungs Kauf, ich brauche die Kreditkarten und im besten Fall habe ich sogar noch noch besondere Zahlungsarten wie Apple Pay mit dabei, um wirklich auch einfach Mobile Commerce so einfach wie möglich jedem Kunden die richtige Zahlungsart anbieten zu können. Und vor allem international ist es sogar noch viel, viel wichtiger. Es ist in Im Ausland sind ganz andere Zahlungsarten relevant, als es bei uns in Deutschland der Fall ist. Und gerade heute war es auch nie ist es so einfach wie noch nie, international tätig zu sein. Wir haben die EU. Wir können ohne Zoll wirklich Produkte von A nach B schieben, die Die Versandkosten werden immer geringer und immer geringer. Und alleine schon im Jahr 2020 wurden knapp 26 Milliarden € im B2C. In Deutschland wurde B2C in Deutschland eingekauft. Aber nicht in Deutschland selber, sondern im Ausland. Es ist schon ein riesen, riesengroßer Punkt, der auch noch wahnsinnig, wahnsinnig viel Potenzial für euch mitbringt. Dadurch, dass wir aus den Niederlanden kommen, habe ich mal so ein kleines Beispiel mitgebracht, um euch zu verdeutlichen, wie unterschiedlich verschiedene Länder sein können, obwohl sie absolute Nachbarn sind. Ich glaube, jeder von uns war schon mal in den Niederlanden, sei es mal in Amsterdam, sei es mal generell zu Besuch da. Und wir haben auch festgestellt, erstens ist es ein wahnsinnig schönes Land, es ist wahnsinnig plattes Land, aber es ist vor allem auch ein sehr, ein sehr freundliches Land. Und fast alle Holländer sprechen oder zumindest verstehen Deutsch und haben eigentlich auch ein Verständnis von unserer Lebensart. Und ich glaube, wenn man so von außen draufgucken würde, ist das Leben von Holländern und Deutschen so riesig unterschiedlich. Das wird aber spätestens bei den Zahlungsarten komplett auf wo in Deutschland Rechnung gekauft und Paypal die mit Abstand größte Rolle spielt. Sind das Zahlungsarten, die in den Niederlanden niemanden interessieren? Wirklich niemand? Das ist auch ein Punkt, den ich immer mit meinen holländischen Kollegen habe. Die verstehen nicht, warum wir so was wie Paypal nutzen. Die verstehen auch holländische Händler verstehen nicht, warum deutsche Händler ihren Kunden die Möglichkeit geben, die Ware zu benehmen oder gar kein Geld zu hinterlassen. Das geht in die in die Köpfe von vielen Holländern nicht rein und ich meine sogar ein bisschen, dass ich sie verstehen kann. Auf der anderen Seite benutzen die Holländer zu 90 % oder sogar mit über 90 % für ihre eCommerce Umsätze die Zahlungsart ein. Das ist so ein bisschen äquivalent zu zu sofort Überweisung. Nur mal als Beispiel Beispiel Das haben wir alle zumindest schon mal gesehen oder auch genutzt. Es ist einfach eine ganz normale Online. Eine ganz normale Online Überweisung ist eine automatisierte Vorkasse. Da würden jetzt, da würden jetzt die Endkunden in Deutschland sagen, warum soll ich denn quasi per Vorkasse mein Geld an einen Shop geben, wo ich gar nicht weiß, ob das Geld ankommt? Auch absolut berechtigt. Trotzdem Über 90 % der Holländer tun das vielleicht, um das auch ein bisschen deutlicher auch zu zu zeigen, wie unterschiedlich die Länder sind. Deutschland hat circa fünfmal so viele Einwohner wie die Niederlande und trotzdem ist der Gesamt eCommerce Umsatz in Deutschland aber knapp unter dreimal, also knapp weniger als dreimal so groß wie in den Niederlanden. Das heißt, da sind schon viel mehr Menschen sind da ganz, ganz stark auf diesen eCommerce und auf diesen, auf diesen Onlinehandel aufgesprungen, als es bei uns der Fall ist in Deutschland. Das heißt, da ist auch ein Riesenpotenzial. Außerdem spielt Beispiel lustigerweise Amazon in den Niederlanden so gut wie kaum eine Rolle. Gerade im Vergleich zu Deutschland. Davor, wo Deutschland und Amazon in Deutschland mit Abstand auf Platz eins mit hiesigen fünfmal so viel Umsatz macht mehr. Alle anderen, die dahinter kommen Schafft es Amazon in den Niederlanden 2021 überhaupt das allererste Mal in die Top fünf der größten Onlineshops in den Niederlanden. Und zwar nicht auf Platz eins, sondern auf Platz fünf. Aber kommen wir zur dritten Dimension und das ist der Zugang zu den besten Tools und den besten Lösungen, die wir zur zur Verfügung haben. Man kann relativ einfach sagen Ja, die E Commerce Giganten, die haben einen unfassbar unfairen Vorteil. Sie haben entweder interne, riesige Entwicklungs Ressourcen oder haben die finanziellen Mittel, um wirklich Enterprise Softwarelösungen sich zu kaufen oder in Partnerschaften und in Business Intelligence zu investieren und diese zu nutzen, wo die meisten KMU alleine schon gar nicht das Geld haben, um da irgendwie mitzuspielen. Das Schöne ist ein Trend der letzten Jahre, der immer größer und größer wird, sind Saas Lösungen. Und die haben den ganz großen Vorteil Sie werden immer besser und besser. Es gibt davon immer mehr und mehr auf dem Markt. Die Integration werden immer vielfältiger und das auch besser und so, dass sich sogar kaum noch ein Entwicklungsaufwand selber betreiben muss als Onlineshop Betreiber, sondern ich. Solange ich eine App auf meinem Handy installieren kann, kann ich auch die meisten Saas im Onlineshop installieren. Und das tolle dabei ist Sie werden im gleichen Maße wie sie besser und vielfältiger werden, werden sie auch günstiger und fairer. Weil die meisten von denen haben inzwischen einen Paypal Use Ansatz, das heißt, nur dann, wenn ich es auch wirklich nutze, dann fallen auch Gebühren an und haben auch sogar für jedes Geschäftsmodell und für jede Geschäfts Größe eigene Preis Modelle entwickelt. Das heißt das schöne ist, nur dann, wenn ihr wirklich selber wachst, wachsen auch die Kosten mit. Das heißt, dieser dieser große Punkt, der vorab Investition in eine Software um Wachs überhaupt wachsen zu können, fällt schon komplett weg. Und das Schöne ist es Im Prinzip hat jeder Zugriff auf das Ganze gut. Für die meisten muss ich eine Kreditkarte hinterlegen, um da auch wirklich diese Tools nutzen zu können. Aber ich glaube, die selbst in Deutschland haben inzwischen die Leute, die es wirklich auf das Wachstum und auch auf eCommerce abgesehen haben. Kann man zumindest eine Kreditkarte. Und diese Tools geben uns eine ganz tolle Möglichkeit, uns nicht mehr vor den Giganten verstecken zu müssen. Ich habe ein kleines Beispiel mitgebracht aus auch aus den Niederlanden, weil wir kommen aus den Niederlanden. Dann kann ich auch ein niederländisches Beispiel hier nehmen, das ist die SAS Soundcloud. Das ist eine der schnellsten wachsenden SAS Solutions in Europa. Es ist eine Versand Plattform mit über 35 nationalen und internationalen Versender, die da verknüpft sind und mit Integrationen in über 50 Shops Systeme. Auch hier gibt es vor allem einen Pay per Use Ansatz im Grundmodell. Es gibt ein paar größere Geschäftsmodelle, ein paar größere Modelle, wo ich zwar eine monatliche Gebühr bezahlen muss, dafür werden meine Paper House kosten aber also wirklich günstiger und günstiger. Um einmal so ein bisschen zu zeigen, ob es so ein kleines Beispiel aus der realen Welt, ob es klein gegen groß schafft. San Cloud wurde gegründet von drei jungen, drei jungen Freunden, die eigentlich nur Handy Zubehör online verkaufen wollten. Sie waren aber relativ schnell so gefrustet von den verschiedenen Schnittstellen zu den riesigen Versand Dienstleistern, die alle schlecht programmiert Mann und null Händler freundlich waren. Deswegen haben sie einfach ihre eigene Schnittstelle gebaut. Das mit dem Online Handy zu verkaufen, das war so gut, so erfolgreich. Das was denen aber wirklich wie warme Semmeln aus den Händen gerissen wurde, war die diese Schnittstelle für Versand Lösungen. Und die wurde sogar relativ schnell wesentlich gefragter als als ihr, als ihr Zubehör für für für Handys. Also haben sie es dann gut gestartet und haben inzwischen über 23.000 Onlineshops, die mit ihnen arbeiten und ersetzen da mit ihren smarten Rahmen Verträgen oft sogar den direkten Kontakt zu DHL, DPD und UPS. Das heißt, sie kümmern sich wirklich um alles und ich als Onlinehändler kann mich auf das fokussieren, was wirklich wichtig ist. Das ist das, was ich vorhin schon gesagt habe auf den Endkunden. Dabei mit einer vollen Integration für die Adoption im Checkout des Händlers. Sie kümmern sich um die Label Erstellung, das komplette Tracking, die Retouren und haben auch alle alle Analytics. Sie sind im Prinzip so ein bisschen das Molly in der Versand Branche. Für uns ein wahnsinnig, wahnsinnig wichtiger Partner. Es sind generell die Shop Agenturen, dass natürlich nicht nur Shopware, aber ich habe hier eine unserer unserer besten Partner rausgesucht, dass es Web das ist. Es ist einfach eine Top Agentur, die Kunden von ganz klein bis ganz groß bei ihrem Wachstum unterstützen können und sie vor allem auf ein technisches Setup stellen können, mit dem sie wirklich auch durch die Decke gehen können. Auch selber. 2011 von von Martin Weinheimer mit einem guten Freund gegründet, sind inzwischen über 30 Mitarbeiter, die gerade mit Shopware sechs haben Sie noch mal einen ordentlichen Schub mitgenommen und machen zum Beispiel für. Für Kunden wie Armed Angels, Fisher Chia oder Escada die Online Shops, die Online Shops und bauen da die Möglichkeiten und damit die eben nicht nur in ihrer eigenen Nische, sondern wirklich deutschlandweit und europaweit erfolgreich sein können. Die vierte Dimension und auch die letzte Dimension. Das ist für mich die mit Abstand spannendste Dimension. Das ist das sogenannte Growth Mindset. Da gibt es zwei Begriffe. Es gibt aber das Growth Mindset und das Fixed Mindsets. Das sind beides Begriffe, die vor knapp 30 Jahren von Dr. Carol Drag entwickelt und implementiert wurden. Und dass Menschen so in zwei Kategorien stecken, bin ich zwar generell kein Freund von, aber es ist ein schönes Gedankenexperiment. Es gibt Menschen mit dem Growth Mindset, die denken oder sind der Überzeugung, dass Fähigkeiten und Intelligenz entwickelt und trainiert werden kann. Im Gegensatz dazu gibt es dieses fixed mindset, was eher davon ausgeht, dass gewisse Dinge gegeben sind und nicht mehr geändert werden kann. Also das heißt ja, ich werde mit einer gewissen Intelligenz geboren und ich muss halt damit leben. Daran kann ich nichts ändern. Was sich daraus natürlich automatisch ergibt ist Menschen mit diesem Growth Mindset tendieren eher, tendieren eher dazu, neue Herausforderungen anzunehmen und Veränderungen anzustreben. Daraus resultiert natürlich auch häufig und bis zu einem gewissen Grad, dass Menschen mit diesem Growth Mindset erfolgreicher sind. Und wenn diese Menschen mit dem Growth Mindset dann auch noch gegen die die Giganten des Einzelhandels antreten, haben sie sogar vielleicht eine gute Chance. Vielleicht eine kleine, vielleicht eine kleine Aufgabe für gleich nach dem nach dem Vortrag dran. 30 % der Menschen sind ungefähr dem Growth Mindset zuzuschreiben, 67 % dem fixed mindset. Da kann sich ja jeder mal selber so ein bisschen fragen und einschätzen, wie er dazu steht oder wie sie dazu steht. Mein letztes Beispiel Ich gucke auch auf die Zeit. Ist es Heißhunger? Das ist aber ein Case, den ich unbedingt mitnehmen muss, weil besser lässt sich dieses Growth Mindset einfach nicht veranschaulichen. Außer mit Sora und mit Torben, die 2011 in Bremen gemeinsam Reisinger gegründet haben, weil sie einfach so saßen in der Uni, der Einheitsbrei in der Uni Kantine, da hatten sie keinen Bock mehr drauf. Und gerade so dessen Eltern aus Meran stammen ist der ist einfach mit einem ganz anderen Verhältnis zum Thema Reis aufgewachsen. Ja, wir in Deutschland. Wir wir kennen Reis im Prinzip aus dem Koch Beutel und eigentlich essen wir sowieso Kartoffeln und Pasta noch lieber. Die beiden haben sich aber gemeinsam zur Aufgabe gemacht, dieses Thema Reis zu zu emotionalisieren. Elf Jahre später hat Reisinger einen riesengroßen Onlineshop mit circa 500.000 Mann Visits über jeden Monat mit über 50 Mitarbeitern und sind inzwischen in jedem größeren REWE Markt vertreten. Obwohl und das ist das wahnsinnig Spannende sie am gesamten Reis Anteil Marktanteil in Deutschland winzig klein sind Anke Bentz und die Eigenmarken der verschiedenen großen, der großen Retailer sind immer noch mit Abstand auf den ersten Plätzen zu finden. Reis Hunger hat aber seine eigene kleine Nische und in dieser kleinen Nische eine wahnsinnig tolle Community gebaut, die sich mit diesem Thema Reis beschäftigt. Und da gibt es Rezepte Currys, Reiskocher, Pasta aus Reis. Und während ich das aufzähle, fühle ich mich so ein bisschen wieder wie der beste Freund von Forrest Gump, Bubba, der über die Shrimps redet. Aber genauso ist es mit mit Torben und mit Sora beim Thema Reis. Und das machen sie wirklich durch ihre Online Community, die sie auf Instagram, Tick, Talk, YouTube und Switch immer weiter und weiter aufbauen und und weiterhin durch die durch die Decke setzen. Und das ist einfach wahnsinnig, wahnsinnig spannend zu sehen. Das ist mein, mein letzter Slide. Aber im Prinzip das Wichtige, was ich. Was ich noch sagen möchte ist Schaut, dass ihr euch mehr und mehr von diesem Growth Mindset ab. Schaut. Identifiziert Herausforderungen, nehmt sie an, lernt davon und vor allem wachst daran. Wenn wir dieses Growth Mindset alle miteinander leben und wir das vor allem auch noch auf unsere Kolleginnen und Kollegen und auf unsere Mitarbeiter übertragen können, ist das Schöne am Growth Mindset. Das wächst nicht linear, sondern exponential. Und ich glaube, wenn wir das akzeptieren und auch in Kauf nehmen, dass wir durchaus scheitern können, haben die kleinen und haben die kleinen KMU wirklich eine Chance, gegen diese großen Giganten des Einzelhandels eine Chance zu haben und ihnen die Stirn zu bieten? Und das war es auch von meiner Seite. Ich überspringe jetzt immer so zwei, drei Slides, weil die mit dem bin ich nicht so ganz fertig geworden. Ich bedanke mich für eure Aufmerksamkeit. Genau, connected euch gerne mit mit mir auf LinkedIn, schreibt mir eine Email, mailt euch generell bei Molly. Schaut euch unsere Internetseite an und kommt immer auf uns zu, wenn das Gefühl habt, wir können euch noch weiterhelfen oder Fragen beantworten. Danke schön.

Mario: Jawoll, lieber Christopher, ganz herzlichen Dank auch von meiner Seite hier für deinen inspirierenden Vortrag voller Power, wie ich finde. Ich habe so ein bisschen das Gefühl, dass bei Molly auf jeden Fall eine ganze Menge an Kolleginnen und Kollegen arbeiten werden mit einem entsprechenden Growth Mindset. Ganz spannender Abschluss an dieser Stelle. Christopher Es gibt ein paar Fragen aus der Community und auch einige Fragen von mir. Und wir haben tatsächlich jetzt auch noch gut Zeit für eine spannende Count Session und du hast mich mit einem Fakt na ja, ich muss sagen negativ beeindruckt. Keine Sorge, ich löse es sofort auf, worum es geht. Und zwar, dass tatsächlich 94 % aller eCommerce Player in Europa so habe ich es mir zumindest gemerkt Fehler in ihrem Check out Prozess drin haben. Fehler kann dabei natürlich ein Usability Thema sein, eine fehlende Zahlungsart, vielleicht auch sogar einfach nur Checkout Prozess, der einfach zu lange dauert, also beispielsweise über eine Minute oder drei Minuten. Jetzt frage ich mich als erstes why outlet? Also sollte es nicht die Kernkompetenz der entsprechenden eCommerce sein? Unabhängig davon, ob ich eCommerce Pure Player bin, dann in jedem Fall oder aber gegebenenfalls im Retail meine Kanäle habe und eben auch eCommerce mache. Aber sollte es nichtsdestotrotz dann meine Kernkompetenz sein, eben diesen Bereich auch mit einem Hauptfokus auszustatten? Also ich bin na ja, ich bin wie gesagt gerade echt negativ überrascht ob dieser doch extrem hohen Zahl.

Christopher: Ja, absolut. Ging mir genauso. Es überrascht aber gar nicht. Gar nicht so riesig, wenn man sich damit ein bisschen genauer beschäftigt. Also jeder, der schon häufiger auf auf Optimierung, Konferenzen oder auch Onlinemarketing Konferenzen, da geht es wahnsinnig viel darum, wie bekomme ich den Kunden in meinen in meinen Shop? Weil natürlich der der der lokale Retailer hat den großen Vorteil, dass fast alle Kunden, die oder zumindest ein Großteil mehr als die Hälfte, die in meinen Laden physisch reinkommt, die kaufen da auch was. Online ist es natürlich ganz, ganz anders. Und dann da ist es das es wichtig so viele Leute wie möglich in meinen Job zu bekommen, weil einfach diese Conversion schon so super gering ist und ich alles dafür gebe, dass das ich wirklich mit Ansage, Tracking mit allen möglichen Tools, die wir da zur Verfügung stehen haben, den Kunden zum zum in den Warenkorb legen des Produktes überzeugen wollen und dann ihm so ein bisschen seinem Schicksal überlassen. Und vor allem die meisten Leute auch sagen Na gut, ich arbeite hier bei diesem Unternehmen, aber hier selber kaufe ich gar nicht und deswegen das meistens selber noch nie ausprobiert haben. Und das kann natürlich ganz viele Gründe haben. Das eine, was ich meinte, dass zum Beispiel die Zeit fehlt, dass man sich einfach mit so vielen Dingen beschäftigen muss, dass ich gar nicht dazu komme, das einmal privat zu machen, weil ich glaube, das kann auch jeder mit gutem Gewissen sagen. Nicht jeder E Commerce Manager, der bei einem eCommerce Unternehmen arbeitet, arbeitet da, weil er zu 100 % vom Produkt überzeugt ist, sondern meistens, weil es halt einfach vielleicht ein guter Job ist oder ihm einfach Spaß macht, in dieser Branche zu arbeiten und ist selber gar kein Kunde von sich selber. Und dann stoße ich da einfach gar nicht drauf.

Mario: Okay.

Christopher: Aber das Gute ist, es lässt sich ja relativ einfach. Ich habe das ja so ein bisschen aufgezeigt, wenn man dieses Growth Mindset sich so ein bisschen zu Herzen nimmt, da wirklich auch dem Status Quo sich ein bisschen vornimmt und den auch mal herausfordern möchte oder einfach mal seiner seiner Partnerin und oder seinen Partner dem Check up zur Verfügung stellt, sagt Klickt ihn doch einfach mal durch und schreibt noch mal fünf Dinge auf, die die auffallend, die man verbessern kann. Und dann habe ich ja zumindest schon mal mit also mit guter Chance habe ich mindestens fünf dieser Fehler vielleicht schon gefunden. Ich kann die ausbessern und ausmerzen. Und wie gesagt, die meisten sind auch wirklich Kleinigkeiten, was ich auch da nur anbieten kann. Check out Analysen und Check out Optimierungen. Dazu beraten wir natürlich auch absolut kostenlos. Meldet euch da gerne bei uns. Ich bin mir leider sicher, dass wir auch bei euch im Check up mindestens fünf Fehler finden. Aber vielleicht kriegen wir den einen oder anderen dadurch entspannt und einfach ausgeräumt.

Mario: Ja, dann nehmen wir das nochmal direkt in Anspruch, Christopher. Insofern kannst du da gerne unsere Sales Fuchsbau auf der Konferenz Webseite die einmal vornehmen. Nächste Frage Du hast das Thema Internationalisierung angesprochen, auch relevante eCommerce Umsätze, die natürlich entstehen bei deutschen eCommerce Händlern, wo dann der Standort außerhalb von Deutschland liegt, irgendwo in Europa, vielleicht sogar weiter weg. Jetzt kennen wir es aus der Praxis sehr häufig, dass sich eCommerce Player durchaus schwertun zu internationalisieren, auch im payment Bereich beispielsweise, weil Zahlungsverkehr formen ja durchaus, das ist auch erklärt an dem beispiel Niederlande gegenüber Deutschland sich sehr stark unterscheiden von Markt zuvor Markt und insbesondere auch Zahlungs Verfahren teilweise unterschiedlich implementiert werden müssen, um rechtskonform überhaupt herstellen zu können. Das heißt es ist dann doch häufig wie eCommerce Player nicht ganz so einfach zu sagen Hey, ich schalte jetzt meinen Shop auch in der Alliance, ich gehe nach Schweden, ich gehe nach Spanien, ich gehe Overseas beispielsweise und sie mischen sich sehr stark, natürlich mit lokalen Planungsverfahren und eben rechtskonforme Auseinandersetzen. Ist das ein Themenkomplex, wo ihr als Lösungs Anbieter dann auch Plug and play sozusagen. Mit euren Kunden internationalisieren könnt? Oder ist das weiter ein Thema, was viel Vorbereitung benötigt, wo man genau hinschauen muss, wenn man ein weiteres Land beispielsweise mit hinzu nehmen möchte im Verkauf?

Christopher: Also ganz so einfach. Gerade gerade die Internationalisierung dort ist ja auch über den großen Teich angesprochen, aber auch schon innerhalb der EU. Das ist nicht, dass sich in jedem Land einfach Plug and Play sofort loslegen kann. Rein technisch natürlich schon. Ich kann der Zahlungsart bei bei uns zum Beispiel einfach aktivieren und zwei Minuten später ist die Check out und sie kann von Endkunden benutzt werden. Aber natürlich, das ganze Rechtliche ist ein Thema, was auf jeden Fall bedient werden muss. Aber da kommen wir zu diesem ganz tollen Punkt, den ich auch schon auf den Slides hatte der Saas Lösungen oder generell dieser Partner, dieses Partner Ökosystems. Natürlich ist es wahnsinnig anstrengend, wahnsinnig schwierig, wenn ich das alles selber machen möchte, wenn ich sage, ich bin da die One Man oder One Woman Show. Und dieses Thema reise ich jetzt alleine, mach mich alleine. Schlau kann ich das natürlich, ist aber unfassbar aufwendig und wahrscheinlich stehe ich dann irgendwie nach zwei, drei Stunden davon. Sag um Gottes Willen, das mache ich nicht alleine. Wenn ich mir dann aber die richtigen Partner, wenn ich mir dann die richtigen Partner suchen, mit ins Boot hole, dann habe ich vielleicht ganz einfach eine Versand Lösung über Ship Cloud, über San Cloud. Dann habe ich vielleicht noch eine ganz einfache Lösung, was die Rechtstexte angeht über einen unserer Partner, wie zum Beispiel dem Händler Bund, die, die bieten da rechts Rechtshilfe an für die verschiedenen Texte. Wir haben Partner im Bereich Übersetzungen des Ganzen, für uns natürlich die Payment Möglichkeiten. Und wenn ich mir dann einfach die meisten Partner aussuche beim Händler, bei uns sind wahnsinnig viele Leute sowieso schon Mitglied nehmer, vielleicht gar nicht ihre Mitgliedschaft so in Anspruch, wie sie es tun sollten. Melde mich bei San Cloud bei Molly an, das ist erst mal komplett kostenlos. Erst dann, wenn es auch wirklich genutzt wird, fallen Kosten an, das heißt ich kann ohne viel Aufwand mit wahnsinnig wenig Geld investiert, kann ich einfach den Sprung in ein neues Land machen. Also so kompliziert ist es zum Glück nicht mehr, wie es vor ein paar Jahren noch gewesen ist.

Mario: Ist das schon mal eine sehr gute Nachricht, Kristoffer. Bleiben wir mal bei dem Themenkomplex oder der Überschrift. Ja, auch deines Vortrags Democratic Thing The Digital Economy. Wenn wir uns ein bisschen auf den deutschen Markt schauen Du hast dann die richtigen Player ja genannt Amazon, Ebay, Otto Die Top drei Plattformen oder Marktplätze tatsächlich in Deutschland, so sehen wir gerade auch beschleunigt in den letzten ein, zwei Jahren tatsächlich eher ein Trend dazu, dass es eher Plattformen Strategien gibt, die in Deutschland auch zunehmend Marktanteile gewinnen. Das heißt, Otto hat beispielsweise ein sehr starkes Marktplatz Wachstum in den letzten ein, zwei Jahren hingelegt. Douglas entwickelt sich immer mehr zur Plattform für das Thema Beauty beispielsweise. Auch in anderen Industrien scheint es sehr wahrscheinlich, dass es eben tatsächlich so ist, dass wir nicht nur einen Goliath haben werden, was eine sehr gute Nachricht ist, sondern branchenspezifische Plattformen entstehen und eCommerce dann tatsächlich jetzt dazu neigen, in der Tendenz meiner Beobachtung nach zumindest schnell auch eben auf diese Plattform aufzuspringen, um dort eben auch die Möglichkeit zu haben, direkte Verkäufe und Ähnliches zu erzielen. Ist das eine Tendenz? Die siehst du ähnlich und auch sehr sehr positiv, weil du sagst hey, damit wird es eCommerce Volumen bestmöglich in Deutschland verteilt oder sagst du eher na ja, liebe eCommerce, da begebt ihr euch aber ja dann doch wieder in eine Abhängigkeit. Nur die Marke ist eine andere, die dahinter steht. Also was ist so deine Perspektive, eure Perspektive bei Molly auf das sich entwickelnde Platform Business hier in Deutschland?

Christopher: Ich muss. Ich muss ganz ehrlich sagen, ich bin ein riesiger Fan von dieser Entwicklung, weil genau wie du es gesagt hast, wir wir nehmen von diesem einen riesigen Goliath weg und verteilen es auf viele, viele kleinere und haben da vor allem die Möglichkeit wirklich tolle Synergien zu schaffen. Weil zum einen stellt es stellt zum Beispiel jemand wie Douglas wie Otto stellt einfach sein Netzwerk, seine Technik und auch vor allem seine riesige Menge von Kunden zur Verfügung. Und ich kann sie als als, ich sag mal Accelerator oder als Beschleunigung Strafen für mich selber als kleines eCommerce Business benutzen. Und wenn ich das schlau, personalisiert und wirklich auf den Endkunden fokussiert tue, kann ich das aber trotzdem nutzen, um diese Kunden am Ende in meinen eigenen Onlineshop zu bringen. Das heißt, das ist auch ein schönes Beispiel, zum Beispiel von Reis Hunger. Die verkaufen eigentlich pure Online, haben sie aber von, sind aber auch auf Amazon aktiv, um überhaupt eine breitere Masse von Kunden anzusprechen, um da einfach wirklich weitere Bekanntheit zu zu generieren. Und was ich auch cool finde, sie haben die Möglichkeit, sie haben sich für die Möglichkeit entschieden, alles bei Rewe auch zu verkaufen, um da einfach noch eine ganz breitere Kunden Masse zu bringen. Aber überall steht wahnsinnig prominent mit drauf. Wenn ich da bestelle bei Amazon, kriege ich einen kleinen Gutschein, damit ich bei Reizung am Onlineshop bestelle. Das heißt, ich habe einfach eine ganz tolle Synergie geschaffen von den Marktplätzen, um kleinere Marken zu zu beschleunigen. Und für die Großen ist es eine tolle Möglichkeit ihr ihr Wissen zu zu teilen. Wobei ich der Überzeugung bin, dass die meisten die meisten großen Marktplatz Anbieter eher sich denken Super, ich hole mir die ganzen Leute bei mir auf die Plattform, um einfach noch ein bisschen mehr Geld zu generieren. Ich bin mir nicht sicher, ob da wirklich dieser diese Demokratisierung der digitalen Wirtschaft wirklich. Kann Hintergrund des Ganzen, aber generell führt es vielleicht dazu, zu einem etwas ungewollten Effekt der großen Marktplatz Betreiber, weil dem schönen Effekt für für uns alle anderen, dass das wirklich jeden besser im eCommerce vertreten macht.

Mario: Okay, time will tell, wie es so schön heißt. Lieber Christopher, eine weitere Frage Wenn wir ein bisschen unseren Blick in die Zukunft richten Ihr habt als Payment Dienstleister natürlich auch eine ganze Menge an Daten, die ja aggregiert, auch im internationalen Umfeld, wenn wir uns mal den Zahlungsmöglichkeiten in der Zukunft zuwenden. Klar, wir haben wir haben die Basics gerade im deutschen Markt. Paypal sofort Überweisung klar einer Kreditkarte Checkout Prozesse über einen der großen Dienstleister, gegebenenfalls auch Apple Pay und co. Wenn wir unseren Blick in andere Märkte richten, ist es dann auch schon in anderen Märkten ganz üblich. Beispielsweise das ja auch mit Bitcoin, cryptocurrencies oder ähnliches meine Waren bezahle. Und wie siehst du Deutschland in dem Zusammenhang?

Christopher: Ich, ich ich meine Deutschland können wir wissen. Wir glaube ich alle. Wir werden niemals die Ersten sein, die so was ausprobieren. Wir werden wahrscheinlich. Es gibt ja meistens so die, die die early majority, das sind so meistens meine Kollegen in den Niederlanden. Wir sind dann eher so die Late Majority, die ihnen immer hinterherkommen, wenn sie merken, okay, das hat gut funktioniert. Ich glaube auch, der Cryptocurrency Markt ist jetzt Stand heute noch nicht unbedingt da, wo er, wo er sein muss, weil es einfach eine so große Vielzahl neben den, den großen, den großen Marken wie wie Bitcoin oder Ethereum gibt es noch so wahnsinnig viele kleine Coins, die links und rechts aufploppen. Da ist Momentan ist der Markt riesig groß und wahnsinnig volatil. Und ich glaube, wenn sich da ein bisschen Sicherheit eingestellt hat, man zum Beispiel auch gemerkt haben, okay, wenn ich heute mit einem Bitcoin meine meine Brötchen bezahle, habe ich dann nicht, wenn ich zwei Tage später drauf gucke, auf einmal rückblickend 20 € für ein Brötchen bezahlt, bei der Preis einfach durch die Decke gegangen ist, sondern wenn man da eine gewisse Sicherheit einfach hat, wird das ein Thema sein, was wahnsinnig relevant sein wird. Ich habe das heute Morgen im Interview schon einmal ganz kurz angesprochen. Selbst Wieser hat die deutsche KMU befragt und die KMUs haben zu 25 % gesagt, dass sie in den nächsten Jahren Bitcoin anbieten wollen. Das heißt, wenn selbst in Deutschland 25 % der KMU sagen Ja, Bitcoin wird ein Thema die nächsten Jahre, dann müssen wir uns darauf einstellen, dass es auf jeden Fall kommen wird. Und ich kann auch jedem nur privat raten Beschäftigt euch dann lieber früher als später mit okay.

Mario: Vielen Dank für deine Einschätzung. Eine letzte Frage. Dafür haben wir noch Zeit. Die geht dann aber tatsächlich wieder Richtung Molli. Du hast es in deinem Intro ganz schön gesagt, ihr möchtet Most Loved PSP sein, also Payment Service Provider. Das ist natürlich erst einmal etwas, was sie wunderschön anhört. Meine Frage in deine Richtung, Christofer Weil, ihr seid natürlich Digital Company, ihr seid sehr KPI driven. Wie messt ihr das Thema? Also wann seid ihr most loved PSP oder seid ihr es gegebenenfalls schon?

Christopher: Das hoffen wir natürlich immer, aber ich glaube, dieses Thema Most love, das ist etwas, das ist kein finaler Zustand, das ist immer ein in sich basierender Prozess. Es gibt da natürlich ganz viele verschiedene Faktoren, die man sich angucken kann. Trust Pilot ist so ist so eine, eine Möglichkeit, dass man sich einfach anschaut, die Menschen, die uns nutzen. Wie bewerten die das einfach, einfach, ganz offen und offensichtlich nach außen. Und da kann man einfach sehen, wir haben dann Rating von knapp 4,1. Sind wir, glaube ich. Gerade wenn man das mit dem Rest der der Payment Branche vergleicht, haben wir da ungefähr ein doppelt so gutes Rating wie fast alle anderen auch. Da gibt es da noch einen anderen, der, der in diesem gleichen Universum mitschwingt. Planer, die auch auch so eine gute Bewertung haben. Die sind aber natürlich viel mehr auf den Endkunden fokussiert und wir viel mehr auf den, auf den, auf den Händler, Kunden und was natürlich auch noch wahnsinnig spannend ist Wir machen Kunden Befragungen jedes Jahr. Ich habe ja schon ein paar Insights davon auch in meiner Präsentation geteilt. Aber daraus nehmen wir natürlich auch wahnsinnig viele Informationen, wie uns die Kunden finden und nehmen natürlich auch jedes Feedback ernst. Deswegen ich glaube so richtig im finalen Status endgültig der Muster PSP. Das wird man niemals schaffen, aber wir wollen quasi keinen. In einem jährlichen Ranking oder in einem monatlichen Ranking wollen wir immer auf Platz eins stehen. Und da das ist auch das, wonach wir jedes Handeln und jeder, jede Neuerung, die wir rausbringen, wirklich, wirklich setzen. Leider natürlich immer im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten. Und da gibt es ja von der EU eigentlich jedes Jahr spannende neue Dinge, die wir erfüllen dürfen und das natürlich auch tun. Aber immer unter dem Vorsatz Wie machen wir es für die Händler so einfach wie möglich, damit sie ihr Growth Mindset verfolgen können?

Mario: Okay, ganz herzlichen Dank, lieber Christopher, hier von unserem Ulm KB Team für deinen spannenden Vortrag. Vielen Dank auch seitens der OMG Community, die großes Interesse gezeigt haben an dem Thema rund um A Payment Solution, aber auch B wie ich eben entsprechende als kleiner Icon oder als vermeintlich kleiner eCommerce Player gegebenenfalls noch Game Changer ins Rennen bringen kann, um eben entsprechend den Wachstums Herausforderungen in Zukunft dann auch besser bestehen zu können. Schöne Grüße nach Kiel, ich wünsche dir noch viel Spaß heute Nachmittag hier bei uns auf der OMG KB und wir gehen in eine ganz kurze Pause und sehen uns dann. Wieder mit den nächsten fantastischen Vorträgen hier bei uns auf der Main Stage live aus Berlin. Bis gleich.

Transcript (Auszug)

Mario: Gut. Das war Arne von Sidecore und wir kommen jetzt zu unserem nächsten Speaker hier auf der OM KB Main Stage und zu unserer nächsten spannenden Brand, die wir euch heute näherbringen wollen. Und zwar habe ich jetzt den Christopher Henke vom Unternehmen Molly zu Gast. Ich grüße dich, lieber Christopher. Moin. Okay. Ich bekomme gerade die Information, dass Christopher noch nicht. Doch, da isser. Moin. Hallo Christopher, du bist glaube ich noch auf Mute, aber versuche es doch mal!

Christopher: Eigentlich eben gerade. Hat alles gut.

Mario: Vor. Jetzt höre ich dich auch. Fantastisch. Da war nur eine leichte Verzögerung drin. Ich wundere mich auch. Wir haben ja heute uns schon kurz ausgetauscht. Christopher, ich vermute, du bist weiterhin in Kiel, oder?

Christopher: Ich bin weiterhin in Kiel, habe immer noch meinen hervorragenden Ausblick. Inzwischen sind die Dena und die Color Line da. Also es ist wirklich ein Fest.

Mario: Wow, das ist richtig.

Christopher: Ich habe schon vorhin gesagt, ich hoffe auch Kiel Marketing ist hier irgendwo auf der Konferenz mit mit dabei. Damit winken sie. Man sieht und ah, Christie Edit Wie ich hier Kiel in den Vordergrund habe, mit Sicherheit.

Mario: Aber da schauen wir mal den Anmelder listen noch mal genau für dich nach, Kristoffer. Das finden wir heraus. Du hast uns ein spannendes Thema mitgebracht, und zwar unter der Überschrift Klein versus groß. Wie KMU den globalen Giganten des Einzelhandels die Stirn bieten. Wir sind sehr gespannt, was du uns für Inhalte heute mitgebracht hast, Kristoffer. Ich möchte aber dich und das Unternehmen Molly, ehe wir in deinen Talk einsteigen, noch einmal kurz unserer Audience heute vorstellen. Christopher, du selber bist bei Molly als Sales Lead BDR aktiv und seit 2020 im Unternehmen auf unterschiedlichen Positionen. Vorher warst du unter anderem Key Account Manager bei der BSP One GmbH in den Jahren 2016 bis 2019 und hast dich ganz solide vorab in einer Ausbildung zum Groß und Außenhandelskaufmann mit dem Schwerpunkt Außenhandel weitergebildet. Du verfügst über umfangreiches E Commerce Wissen und eben gemeinsam mit Molly und der BSP waren mittlerweile über mehr als vier Jahre Online Payment Erfahrung und bis dahin natürlich auch für uns ein spannender Ansprechpartner zu diesem Themenkomplex. Ein paar Facts über Molly Wer Molly von euch noch nicht kennen sollte Molly ist ein niederländischer Zahlungsdienstleister, seit 2004 mittlerweile am Start und möchte einen Größenordnung zu geben. 2020 liefen Transaktionen im Wert von über 10 Milliarden € über Molly und der Markteintritt in Deutschland erfolgte im Jahr 2019. Das heißt, Molly ist bei uns mittlerweile dann auch drei Jahre Markt aktiv. Weltweit nutzen insgesamt über 120.000 Händler mittlerweile die Payment Solutions von Whalley. Und allein in den ersten drei Monaten nach Markteintritt in Deutschland gab es eine 600 Prozentiges Wachstum, also eine Growing Company. Christopher, der du dich da angeschlossen hast und euer Ziel ist es, die bestmögliche User Experience beim Checkout Prozess zu gewährleisten. Und jetzt freue ich mich, lieber Christopher, wenn du einmal von mir hier übernimmst und wir deinem Vortrag lauschen. Zum Thema Klein versus groß Wie KMU den globalen Giganten des Einzelhandels die Stirn bieten und liebe OEM KB Community, ihr seid natürlich wieder aufgerufen, eure Fragen zu stellen, die euch im Rahmen des Vortrags in den Sinn kommen. Zum Thema Payment Lösungen zu den Themen, die Christopher uns gleich entsprechend näher bringt, weil wir nach seinem Vortrag direkt wieder übergehen in eine Q and a Session. Und damit genug der Vorrede. Wir freuen uns schon sehr. Sind ganz gespannt. Christopher auf deinen Vortrag. Schieß los.

Christopher: Super. Erstmal vielen, vielen Dank für die. Für die, für dieses Intro. Selber immer wieder wahnsinnig gespannt, was ich alles schon gemacht habe und gesehen habe in der Payment Branche. Aber darum soll es jetzt gerade überhaupt nicht gehen. Erstmal Moin und herzlich willkommen zu meinem Vortrag. Genau, es soll taking on the eCommerce Giant steht hier. Generell soll es darum gehen, wie kann. Eigentlich können die KMU gegen die großen Platzhirsche auf dem eCommerce Markt sich behaupten und vielleicht sogar ihre eigentlich nicht nur ihre eigene kleine Nische finden, sondern sogar richtig, richtig erfolgreich werden. Kleiner Disclaimer Die Präsentation ist komplett auf Englisch gehalten, damit sie auch quasi danach dem internationalen Publikum quasi zur Verfügung gestellt werden kann. Präsentieren und berichten mach ich das Ganze aber auf Deutsch. Auf nächstes Zeit könnt ihr schon mal direkt sehen, wie wahnsinnig gut wir uns vorab vorher abgesprochen haben. Ich wusste nicht, dass ich schon vorgestellt werde. Deswegen ist hier noch mal eine ganz kurze Vorstellung von von mir. Es wurde eigentlich alles schon gesagt, außer eine kleine Sache, die ich über Molly immer noch gerne sage. Wir definieren uns intern als Mollys über drei Attribute dass es bi bold, bi loved und bi authentisch. Und wir müssen uns selber immer so ein bisschen ein kategorisieren, in welche Kategorie wir fallen. Und ich kann euch sagen, ich als als Nordlicht hier in Kiel, ich bin immer und zu 100 % Atlantik. Das kriegen Kunden zu spüren, das kriegen meine Kolleginnen und Kolleginnen zu spüren, das kriegen meine Manager zu spüren. Aber das, was ich denke, das sage ich auch. Und ich glaube, das ist in der heutigen Zeit noch viel, viel, viel wertvoller, als es nicht sowieso schon immer war. Genau, Lidl, Otto Meter haben wir heute schon gehört und wir haben natürlich den Riesenvorteil, dass sie sich gar nicht vorstellen müssen. Meine Marketingabteilung hat mir natürlich den ein oder anderen Marketing Flight hier noch mit reingepackt. Wir haben zwar gerade schon mal ein bisschen drüber geredet, aber ich möchte, ich möchte nicht ganz drüber darüber hinweggehen, weil wir müssen den Zahlungs Markt, genau wie wir ihn gerade schon angekündigt, seit drei Jahren inzwischen mit smarten, smarten, individuellen und simplen Zahlungs lösungen auf. Und wollen uns da wirklich ganz ganz klar von den klassischen vor allem deutschen Banken und Zahlungs Dienstleistern abgrenzen, weil wir absolut der Meinung sind, jeder hat das absolute Recht zu wachsen. Vielleicht noch mal die Zahlen, die wir eben gerade schon mal ein bisschen gehört haben, hier noch mal ein bisschen genauer aufgestellt. Das Gute ist, ich stehe mit meiner Meinung zwar jetzt gerade alleine vor euch, aber bin generell zum Glück nicht ganz alleine. Ich arbeite mit über 700 Kolleginnen in ganz Europa daran und mit sogar 125.000 Märchens, die uns dabei schon vertrauen und unterstützen, dass wir unser Ziel erreichen. Was ich eben gerade schon gesagt habe 2020 haben wir gerade gehört, waren es knapp 10 Milliarden an Transaktions Volumen, 2021 sind es 25 Milliarden € gewesen. Wir haben über 25 Zahlungsarten sind in den Niederlanden, Belgien, Frankreich, UK, Deutschland, Österreich tätig. Also wir sind wirklich, wirklich überall ganz ganz breit aufgestellt und eine ganz ganz große Bitte von meiner Kollegin aus dem Marketing Unser Glasgow Rating und unser Kununu Rating sind richtig, richtig gut und wir suchen sogar noch neue Kolleginnen. Das also gerade, wenn ihr im Marketing noch Lust habt, euch mal anzuschließen, unserer Mission beizutreten er macht das jederzeit gerne. Wir freuen uns auf euch. Genau jetzt ein allerletztes Lied zu uns, versprochen. Danach geht es wirklich richtig los. Aber noch mal ganz kurz zusammengefasst, weil ich es wirklich nicht oft oft genug sagen kann. Unsere drei wichtigsten Punkte einfache Zahlungsabwicklung, die funktioniert Ware Kunden Liebe. Ich habe es heute Morgen schon mal schon mal in dem kleinen Interview gesagt Wir wollen der Most loved PSP in Europa werden. Das ist unser absoluter Ansatz und das machen wir über wirklich Lokalität. Wir sind in jedem Markt voll investiert und haben natürlich auch in Deutschland unseren Support auf Deutsch und sind jederzeit und immer für euch verfügbar und erreichbar. Genau. Jetzt kommen wir aber dazu, wie wir uns, wie wir alle erfolgreicher werden und vor allem wie die KMU den globalen Giganten des Einzelhandels die Stirn bieten können. Weil ganz wie soll das Ganze funktioniert? Wir sind riesig und übermächtig. Wir haben eine ganz einfache Theorie und das funktioniert mit der Demokratisierung der digitalen Wirtschaft. Was bedeutet das so ganz genau? Das bedeutet Wir müssen die gleichen Voraussetzungen für alle schaffen, damit jeder individuell und auch als Unternehmen seine Chance hat auf Wachstum und Erfolg. Mal kurz, um euch so einen kleinen kleinen Eindruck zu geben und keine Idee zu geben, mit welchen Giganten wir eigentlich zu tun haben und welches Ausmaß diese Giganten haben. Laut Chi hat Amazon als Onlineshop und als Marktplatz im Jahr 2020 knapp 50 Milliarden € Umsatz gemacht. Und das heißt nicht 50 Milliarden € Umsatz in Europa, sondern alleine in Deutschland. Ganz minimal knapp dahinter liegt Ebay mit 12 Milliarden € dann der erste Deutsche liegt sogar auf Platz drei. Heute auch schon gehört. Mit Shop und mit Marktplatz ist Otto auch ein schönes norddeutsches Unternehmen, was man durchaus unterstützen kann. Mit knapp 10 Milliarden €. Wenn man sich dann noch überlegt, dass laut BV H 2020 der komplette E Commerce Markt in Deutschland 94 Milliarden betragen hat, dann können wir uns relativ schnell zusammenrechnen, dass von den 72 Milliarden, die alleine Amazon, Ebay und Otto mit allen Tochterunternehmen einnimmt, da ist nicht mehr wahnsinnig viel übrig für den Rest. Ich glaube, wir kennen alle diese ganz klassische Geschichte von Von David gegen Goliath. Nur in diesem Fall ist der David sogar noch ein Vielfaches kleiner als als Goliath, weil dieser Goliath, den wir uns in Deutschland mit Amazon erschaffen haben. Und ich nehme gerade Amazon als Beispiel, weil sie einfach wirklich so viel größer sind als alle anderen. Ist wirklich riesig. Und da ist natürlich so ein bisschen wie Wie machen wir jetzt die Hoffnung? Und Wie kommen wir jetzt als Molly darauf, dass es trotzdem eine gute Chance gibt, um hier zu überzeugen und auch wir wirklich die Möglichkeit haben, diesen Giganten die Stirn zu bieten? Ich habe ja schon gesagt, wir arbeiten mit circa 125.000 Kunden zusammen. Das sind vorüber wiegend KMU, also kleine bis mittelgroße Unternehmen in ganz Europa und haben dadurch natürlich wahnsinnig viele Learnings und auch sehr gute Learnings ziehen können. Und das, was wir da rausgezogen haben, sind im Prinzip vier Dimensionen auch, die man diesen Erfolg runterbrechen kann. Und das möchte ich heute einmal gemeinsam mit euch tun. Das sind die, das sind die vier Dimensionen. Das ist einmal zum Ersten persönlicher und echter Kundensupport. Das zweite ist ein erstklassiges kommerzielles Setup. Dann drittens der Zugang zu den besten Tools, die es in diesem Markt gibt, und wahrscheinlich sogar die besten Tools, die wir jemals in dieser Fülle und Masse am Markt verfügbar hatten. Und natürlich das Crowd Mind Set von oben bis unten, das heißt vom Geschäftsführer bis zur bis zu den Neuankömmlingen im Unternehmen. Und das auch wirklich quer durch die Bank. Lasst uns aber ein bisschen genauer auf diese einzelnen Punkte zu diese einzelnen Punkte durchsprechen. Zum ersten die erste Dimension, die sagt Dieser ganz klare persönliche Kundenservice, die Messlatte für guten Kundenservice wird in Deutschland immer und immer höher gesteckt. Jeden Tag. Und da können wir uns ausnahmsweise wirklich bei Amazon bedanken. Wer wir? Wir können uns, glaube ich, alle noch daran erinnern. Servicewüste Deutschland. Das war einmal. Gerade mit Amazon haben wir hier wahnsinnig viele tolle neue Dinge für uns als Endkonsumenten gewinnen können. Wir haben immer volle Transparenz über die günstigsten Preise, das beste Shopping Erlebnis und die besten Bewertungen dabei. Meistens sogar mit Next day same day next our delivery. Also inzwischen sind wir ja an dem Punkt, dass wir uns ärgern, wenn ein Paket länger als zwei Tage unterwegs ist, weil wir eigentlich schon fast gewohnt sind durch Amazon Prime. Morgen ist das Paket sowieso schon da. Also da sind wir wahnsinnig, wahnsinnig verwöhnt. Und dabei all diese ganzen tollen Dinge haben wir sogar, obwohl diese diese Händler teilweise Ewigkeiten von uns weg wohnen. Am anderen. Ich sitze oben ganz im Norden von Deutschland. Ein Händler kann kann in München sitzen und irgendwie erwarte ich trotzdem, dass das Paket auf magische Art und Weise unbedingt morgen schon bei mir sein soll. Und wenn ich als Endkunden wirklich das bestmögliche Erlebnis haben möchte, dann muss ich das auch nicht durch Try and Error herausfinden, werde mir das Beste bietet, sondern ich kann das ganz transparent. Auch Trusted Pilot Trusted Shops kann ich mir den besten Service anschauen. Ich kann bei May Deals, bei idealo kann ich immer den besten Preis für mich raussuchen, um so wirklich das beste Ergebnis aus Service und Preis für mich zu finden, um genau das zu bekommen, was ich haben möchte. Dann ist es natürlich Personalisierung. Ich möchte nicht mit lieber oder liebe Kunden angesprochen werden, sondern ich habe ja Namen. Ich bin auch ganz gut dadurch. Damit möchte ich auch gerne angesprochen werden. Und dieser Punkt Personalisierung beginnt genau bei dieser richtigen und persönlichen Ansprache schon im Marketing Material. Aber die Personalisierung bedeutet natürlich auch die Werbung. Das heißt, dass das Schöne ein schöner Punkt ist. Ja, the next best offer, also das nächste beste Produkt, was man, was ich kaufen könnte, dann möchte. Das mache ich natürlich gerne und gucke es mir auch gerne an, wenn es etwas Sinnvolles ist, wenn ich vielleicht drei Kuchen Küchenutensilien gekauft habe. Ich habe mir vielleicht Messer und Gabel gekauft. Wenn mir dann jemand noch sagt, du könntest vielleicht auch noch Löffel gebrauchen, sage ich vielleicht Super ist eine Idee, auf die bin ich selber noch nicht gekommen. Das machen wir doch mal genauso. Wenn wir aber dann sagt Okay, Messer und Gabel hast du schon, wie wäre es denn mit einem Presslufthammer? Dann bin ich wahrscheinlich eher ein bisschen davon abgeneigt und möchte das wahrscheinlich eher nicht kaufen. Aber dann natürlich auch Retouren und die gehören wir beschäftigen uns zwar ungerne damit, aber auch Retouren gehören mit dazu. Und auch da möchte ich ein personalisiertes Erlebnis haben, was wirklich auf mich zugeschnitten ist und auch wirklich mit meiner, ja mit meiner Art und Weise zu tun hat. Dann Die KMU haben einfach doch so ein bisschen die Herausforderung. Sie können eigentlich nichts von diesen Punkten, die ich eben gerade schon genannt habe, außer Acht lassen. Ich kann den besten Service dieser Welt bieten. Wenn mein Preis völlig aus der Welt ist, dann habe ich keine Chance, wirklich, wirklich was zu erreichen. Und da ist zum Glück die gute Nachricht, auf die wir auch gleich noch ein bisschen genauer eingehen. Die KMU stehen damit nicht alleine, denn es gibt ein schönes Support System von ganz vielen tollen Unternehmen, die, die da wahnsinnig viel Arbeit für diese KMU abnehmen. Aber eine Sache, die ich da wirklich nur wieder und immer wieder sagen kann. Ich hatte sie gestern auch auf der Side Stage schon einmal gezeigt. Be real und personal. Also seid wirklich einfach echt und seid einfach wirklich persönlich. Denn gerade auch im Checkout und das ist ja auch so ein bisschen das wo, worüber? Worum ich. Worum ich mich jeden Tag kümmere, ist so ein bisschen eine Conversion und Conversion. Gerade aus dem Marketingbereich kennen wir hier, glaube ich alle. Und aber die Conversion fängt natürlich schon wahnsinnig früh an, hört aber für die meisten tatsächlich schon im Checkout auf. Also dann, wenn der wenn der Kunde sein Produkt in den Warenkorb gelegt hat. Super, muss ich mich ja um nichts mehr kümmern, weil jetzt ist das Thema ja durch. Das stimmt aber so nicht. Die Conversion Optimierung und auch wirklich das Bestell Erlebnis hört erst dann auf, wenn der Kunde auf der Bestell Bestätigung Seite ist, weil erst dann hat er wirklich gekauft. Wir haben uns dann mal ein bisschen umgeguckt bei unseren deutschen Kunden und haben wirklich wahnsinnig viele Dinge gefunden, die man immer noch verbessern kann. Denn 94 % aller europäischen Onlineshops haben mindestens fünf Fehler im Checkout. Das können zum Beispiel falsche Zahlungsarten für die falschen Länder sein. Das können Übersetzungsfehler sein, das können generell Schreibfehler sein oder fehlende Versand Möglichkeiten. Dann haben wir übrigens rausgefunden 66 % aller Online Shops, da dauert der Checkout länger als drei Minuten. Und wenn man sich dann noch mal im Vergleich dazu anguckt, dass ungefähr 1/4 der Deutschen einen Check out abbricht, wenn er einfach länger als eine Minute dauert, weil gerade wenn ich ein Produkt schnell und einfach kaufen möchte, dann habe ich keine Lust, mich Ewigkeiten durch einen Check out durchzublicken. Deswegen müssen wir wahnsinnig darauf achten, dass wir einen stringenten, guten Shop haben, der vor allem auch wirklich einheitlich ist. Weil wie viele Kunden geben unfassbar viel Geld für Facebook ADS aus, für On Side Tracking Website Optimierung bis zum allerletzten und vergessen dann irgendwie doch den Check out und den überlassen, den überlassen dem Checkout irgendwelchen einfachen payment anbietern mit unflexiblen und hässlichen Plugins, die einfach so eine graue Bezahl page haben, auf die wirklich niemand Spaß hat und die im Prinzip, wenn man ganz ehrlich ist, auch nicht die richtigen Zahlungs optionen anbietet. Gar nicht davon gesprochen, wenn es irgendwie international wird, weil da bieten die sowieso so gut wie gar keine Zahlungsart mehr an! Dann ganz, ganz wichtig ein reibungsloser Bezahlvorgang. Testet euren Checkout nicht mal, nicht mal nur ihr selber, weil ihr seid meistens die Experten. Ihr wisst genau, was ihr da gebaut und konzipiert hat, aber lasst das eure Freunde Familie durch testen und Menschen die dann nicht mit einer Experten Brille draufschauen, weil das sind am Ende des Tages auch diejenigen, die euren Checkout nutzen sollen. Und dann natürlich so einfache Dinge wie der Anmeldung bei einem. Bei einem Checkout macht es den Leuten so einfach wie möglich. Zum Beispiel muss ich nicht jeder Kunde auch direkt beim Checkout selber anmelden, sondern lassen den Kunden doch einfach bezahlen. Und dann, wenn das Paket zum Beispiel auf den Weg geschickt ist, fordert ihn dann auf einen Account zu erstellen, weil dann hat er schon gekauft Produkte schon auf dem Weg. Dann habt ihr einfach viel, viel bessere Chancen, dass der Kunde es auch tatsächlich macht, ohne die Conversion irgendwie in Gefahr zu bringen. Natürlich aber auch als Gast bezahlen. Wenn ich vielleicht nur einmal kaufen möchte oder vielleicht nicht so sicher bin, möchte ich bei diesem Onlineshop wieder kaufen. Lasst den Kunden diese Wahl auf jeden Fall. Genau. Ich hatte das ja eben gerade schonmal schon mal so ein bisschen gesagt. Wir wollen so ein bisschen uns vor Amazon schieben, weil wir sind offensichtlich, die haben offensichtlich die Marktmacht und eine Chance, die wir da haben, ist wirklich eine persönliche Website mit auf den Endkunden, also auch wirklich den User, der jetzt gerade vor dem Device sitzt, mit einem zugeschnittenen Angebot. Das ist genau der Weg zum Erfolg, den wir da, den wir da brauchen. Da können zum Beispiel auch persönlich personalisierte Mails im Marketing oder oder in der Reaktivierung schon eine große Rolle spielen. Und einen Punkt, den ich persönlich schon viel zu oft zum Opfer gefallen ist, ist Gamification und Milestones oder bestimmte Meilensteine, die ich durch Bestellungen erreichen kann. Dass zum Beispiel bestimmte Supporter Level oder vielleicht, wenn ich zum Beispiel bis zu einem gewissen Grad bestellt habe, kriege ich Vorteile, die andere nicht bekommen. Gerade Adidas und Springer sind da wahnsinnig erfolgreich mit. Und was man generell sagen kann Ich habe da auch noch ein tolles Beispiel mitgebracht, über das wir, das wir später reden können, emotionalisiert, emotionalisiert. Euer Produkt, emotionalisiert euren Verkauf und baut euch damit eine Community auf. Weil ich glaube, die wenigsten von uns gehen auf Amazon, um sich mal richtig was zu gönnen. Ich habe einen total erfolgreichen Tag gehabt oder vielleicht auch besonders schlechten Tag gehabt und möchte mir wirklich was gönnen, um mich besser zu fühlen. Da gehen die meisten Leute nicht auf Amazon. Viele Leute für viele Leute und ich. Für mich ist es genauso. Die wenigen Male, die ich auf Amazon bestelle, das ist im Prinzip wie einkaufen gehen. Ich brauche noch etwas. Meine Freundin sagt, wir brauchen noch, ich weiß nicht was. Neue Seife. Dann kaufe ich die halt kurz bei Amazon, wenn ich keine Lust habe, aufzustehen. Und das ist eine Sache, die natürlich bei Amazon wahnsinnig toll funktioniert ist. Und da gibt es auch kann ich jedem nur empfehlen Google des Tages von von meiner Seite aus schaut einfach mal Drunk Orders auf Amazon, da findet ihr wahnsinnig viel und wahnsinnig schöne Beispiele. Aber das ist ja nicht das. Das ist nicht genau das, was ihr von eurem Kunden wollt, dass er am nächsten Tag mit einem dicken Schädel aufwacht, sich wundert, warum dein Amazon Paket oder ein Paket von euch steht und erst mal ein Video davon oder ein Foto davon ins Internet stellt, was für lustige Dinge man sich da online gestoppt hat. Sondern macht wirklich diesen Einkauf zu einem Erlebnis, fügt zum Beispiel handgeschriebene Karten dazu bei oder Bilder von eurem Team oder wie andere das auch tun zu spenden. Gebt dem Ganzen einen einen Grund, warum bei euch gekauft wurde und wie gesagt, emotionalisiert den Kunden einfach, damit er sich vor allem auch immer an euch erinnert. Dann kommen wir in die zweite Dimension. Und ja, jeder hier. Das ist das, was ich eben gerade gesagt habe. Dies ist wirklich eine weltklasse kommerzielle Struktur aufzubauen. Und dazu gehört leider, ich weiß, die Leute wissen schon, aber wollen sich damit nicht beschäftigen. Es sind auch die Zahlungen und der eigene und die generelle Zahlungsabwicklung im Hintergrund. Weil beschäftigen will sich damit keiner. Aber wir dürfen auch auf keinen Fall außer Acht lassen, dass es ein riesengroßer Vorteil ist, wenn wir gute, wenn wir eine gute Zahlungsabwicklung und schnelle Prozesse haben. Aber noch was noch viel schlimmer ist wenn ich das nicht habe, ist es ein riesen Nachteil, weil dann verringere ich im schlimmsten Fall nicht nur die möglichen Kunden, die ich habe, sondern ich schließe sie sogar komplett aus, weil wenn ich einmal bestellt habe, das ein riesen Pain war bei einem bei bei jemandem zu bestellen, dann bestelle ich da auf keinen Fall irgendwie wieder. Und nicht umsonst gibt es bei bei Amazon Zalando auch gerade Otto hat gerade erst im letzten Jahr ein ganz eigenes Team dafür ausgestellt aufgestellt, das sich nur mit dem Thema Payments beschäftigt und auseinandersetzt. Nur um noch mehr Insights herauszufinden, noch mehr Wachstumsmöglichkeiten zu finden. Das machen die ja nicht aus Jux und Dollerei, weil sie zu viel Geld rumliegen haben und das irgendwie rausgeben müssen. Sondern das geht darum, um wirklich nachhaltig und immer noch besser zu wachsen und sich da auch neue Möglichkeiten zu schaffen. Und ich weiß, jeder hat eine Finanzabteilung. Jeder. Viele haben sogar eine E Commerce Abteilung, die sich aber mit hunderten Aufgaben im Marketing, mit dem Payments, mit den verschiedenen Marktplätzen, mit wirklich Kleinigkeiten beschäftigen müssen. Und da sollte Payments wirklich nur einen mini minimalen Anteil davon ausmachen. Das ist aber häufig nicht so, denn da ist es wirklich unsere Aufgabe, auch dieses Thema so einfach wie möglich zu gestalten und mit wenigen Klicks an alle relevanten Informationen zu kommen. Dass der E Commerce Manager der Finanz Finanz Mitarbeiter sich wirklich um die wichtigen Dinge des Lebens kümmern muss, kümmern kann und nicht um so ein Thema wie Payment kümmern muss. Gerade auch das Thema Auszahlungen und Gutschriften ist ein Thema, mit dem man sich eigentlich immer ein bisschen mehr auseinandersetzen müsste, es aber eigentlich niemals tut. Aber dabei ist es doch so wichtig, wirklich immer pünktlich und zuverlässig auf sein eigenes Geld zugreifen zu können. Und was noch viel, viel wichtiger ist gerade für den Endkunden im Falle einer Retoure dem Kunden so schnell wie möglich und so einfach wie möglich sein Geld zurück zu überweisen. Es gibt glaube ich nichts schlimmeres und wir haben alle schon in solchen Onlineshops bestellt. Man bestellt etwas, kommt zu Hause an und ich sage Ach Mist, das ist eigentlich nicht so richtig genau das, was ich haben wollte. Ich schicke das zurück. Die Retoure geht ein paar Tage später ein und ich kriege eine Nachricht. Super. Vielen Dank für die Retoure. Ihr Geld erhalten Sie wahrscheinlich in den nächsten 10 bis 15 Tagen wieder zurück. Da denke ich also gerade in den heutigen Zeiten ist das eine Frage von einem bis zwei Tagen maximal. Außerdem brauchen wir inklusive Zahlungsarten, vor allem mit lokalen Fokussierung. Ich weiß, gerade gerade viele Leute sagen auch immer noch Ich habe doch Paypal im Checkout, das reicht doch. Das war 2010 wahrscheinlich auch sogar richtig. Das ist aber heute bei weitem nicht mehr so gut. Die meisten sagen jetzt ergooglen auch noch Vorkasse. Da ist wirklich also mit Paypal und Vorkasse für jeden was dabei. Auch das stimmt nicht so richtig. Also gerade in Deutschland brauche ich einen Rechnungs Kauf, ich brauche die Kreditkarten und im besten Fall habe ich sogar noch noch besondere Zahlungsarten wie Apple Pay mit dabei, um wirklich auch einfach Mobile Commerce so einfach wie möglich jedem Kunden die richtige Zahlungsart anbieten zu können. Und vor allem international ist es sogar noch viel, viel wichtiger. Es ist in Im Ausland sind ganz andere Zahlungsarten relevant, als es bei uns in Deutschland der Fall ist. Und gerade heute war es auch nie ist es so einfach wie noch nie, international tätig zu sein. Wir haben die EU. Wir können ohne Zoll wirklich Produkte von A nach B schieben, die Die Versandkosten werden immer geringer und immer geringer. Und alleine schon im Jahr 2020 wurden knapp 26 Milliarden € im B2C. In Deutschland wurde B2C in Deutschland eingekauft. Aber nicht in Deutschland selber, sondern im Ausland. Es ist schon ein riesen, riesengroßer Punkt, der auch noch wahnsinnig, wahnsinnig viel Potenzial für euch mitbringt. Dadurch, dass wir aus den Niederlanden kommen, habe ich mal so ein kleines Beispiel mitgebracht, um euch zu verdeutlichen, wie unterschiedlich verschiedene Länder sein können, obwohl sie absolute Nachbarn sind. Ich glaube, jeder von uns war schon mal in den Niederlanden, sei es mal in Amsterdam, sei es mal generell zu Besuch da. Und wir haben auch festgestellt, erstens ist es ein wahnsinnig schönes Land, es ist wahnsinnig plattes Land, aber es ist vor allem auch ein sehr, ein sehr freundliches Land. Und fast alle Holländer sprechen oder zumindest verstehen Deutsch und haben eigentlich auch ein Verständnis von unserer Lebensart. Und ich glaube, wenn man so von außen draufgucken würde, ist das Leben von Holländern und Deutschen so riesig unterschiedlich. Das wird aber spätestens bei den Zahlungsarten komplett auf wo in Deutschland Rechnung gekauft und Paypal die mit Abstand größte Rolle spielt. Sind das Zahlungsarten, die in den Niederlanden niemanden interessieren? Wirklich niemand? Das ist auch ein Punkt, den ich immer mit meinen holländischen Kollegen habe. Die verstehen nicht, warum wir so was wie Paypal nutzen. Die verstehen auch holländische Händler verstehen nicht, warum deutsche Händler ihren Kunden die Möglichkeit geben, die Ware zu benehmen oder gar kein Geld zu hinterlassen. Das geht in die in die Köpfe von vielen Holländern nicht rein und ich meine sogar ein bisschen, dass ich sie verstehen kann. Auf der anderen Seite benutzen die Holländer zu 90 % oder sogar mit über 90 % für ihre eCommerce Umsätze die Zahlungsart ein. Das ist so ein bisschen äquivalent zu zu sofort Überweisung. Nur mal als Beispiel Beispiel Das haben wir alle zumindest schon mal gesehen oder auch genutzt. Es ist einfach eine ganz normale Online. Eine ganz normale Online Überweisung ist eine automatisierte Vorkasse. Da würden jetzt, da würden jetzt die Endkunden in Deutschland sagen, warum soll ich denn quasi per Vorkasse mein Geld an einen Shop geben, wo ich gar nicht weiß, ob das Geld ankommt? Auch absolut berechtigt. Trotzdem Über 90 % der Holländer tun das vielleicht, um das auch ein bisschen deutlicher auch zu zu zeigen, wie unterschiedlich die Länder sind. Deutschland hat circa fünfmal so viele Einwohner wie die Niederlande und trotzdem ist der Gesamt eCommerce Umsatz in Deutschland aber knapp unter dreimal, also knapp weniger als dreimal so groß wie in den Niederlanden. Das heißt, da sind schon viel mehr Menschen sind da ganz, ganz stark auf diesen eCommerce und auf diesen, auf diesen Onlinehandel aufgesprungen, als es bei uns der Fall ist in Deutschland. Das heißt, da ist auch ein Riesenpotenzial. Außerdem spielt Beispiel lustigerweise Amazon in den Niederlanden so gut wie kaum eine Rolle. Gerade im Vergleich zu Deutschland. Davor, wo Deutschland und Amazon in Deutschland mit Abstand auf Platz eins mit hiesigen fünfmal so viel Umsatz macht mehr. Alle anderen, die dahinter kommen Schafft es Amazon in den Niederlanden 2021 überhaupt das allererste Mal in die Top fünf der größten Onlineshops in den Niederlanden. Und zwar nicht auf Platz eins, sondern auf Platz fünf. Aber kommen wir zur dritten Dimension und das ist der Zugang zu den besten Tools und den besten Lösungen, die wir zur zur Verfügung haben. Man kann relativ einfach sagen Ja, die E Commerce Giganten, die haben einen unfassbar unfairen Vorteil. Sie haben entweder interne, riesige Entwicklungs Ressourcen oder haben die finanziellen Mittel, um wirklich Enterprise Softwarelösungen sich zu kaufen oder in Partnerschaften und in Business Intelligence zu investieren und diese zu nutzen, wo die meisten KMU alleine schon gar nicht das Geld haben, um da irgendwie mitzuspielen. Das Schöne ist ein Trend der letzten Jahre, der immer größer und größer wird, sind Saas Lösungen. Und die haben den ganz großen Vorteil Sie werden immer besser und besser. Es gibt davon immer mehr und mehr auf dem Markt. Die Integration werden immer vielfältiger und das auch besser und so, dass sich sogar kaum noch ein Entwicklungsaufwand selber betreiben muss als Onlineshop Betreiber, sondern ich. Solange ich eine App auf meinem Handy installieren kann, kann ich auch die meisten Saas im Onlineshop installieren. Und das tolle dabei ist Sie werden im gleichen Maße wie sie besser und vielfältiger werden, werden sie auch günstiger und fairer. Weil die meisten von denen haben inzwischen einen Paypal Use Ansatz, das heißt, nur dann, wenn ich es auch wirklich nutze, dann fallen auch Gebühren an und haben auch sogar für jedes Geschäftsmodell und für jede Geschäfts Größe eigene Preis Modelle entwickelt. Das heißt das schöne ist, nur dann, wenn ihr wirklich selber wachst, wachsen auch die Kosten mit. Das heißt, dieser dieser große Punkt, der vorab Investition in eine Software um Wachs überhaupt wachsen zu können, fällt schon komplett weg. Und das Schöne ist es Im Prinzip hat jeder Zugriff auf das Ganze gut. Für die meisten muss ich eine Kreditkarte hinterlegen, um da auch wirklich diese Tools nutzen zu können. Aber ich glaube, die selbst in Deutschland haben inzwischen die Leute, die es wirklich auf das Wachstum und auch auf eCommerce abgesehen haben. Kann man zumindest eine Kreditkarte. Und diese Tools geben uns eine ganz tolle Möglichkeit, uns nicht mehr vor den Giganten verstecken zu müssen. Ich habe ein kleines Beispiel mitgebracht aus auch aus den Niederlanden, weil wir kommen aus den Niederlanden. Dann kann ich auch ein niederländisches Beispiel hier nehmen, das ist die SAS Soundcloud. Das ist eine der schnellsten wachsenden SAS Solutions in Europa. Es ist eine Versand Plattform mit über 35 nationalen und internationalen Versender, die da verknüpft sind und mit Integrationen in über 50 Shops Systeme. Auch hier gibt es vor allem einen Pay per Use Ansatz im Grundmodell. Es gibt ein paar größere Geschäftsmodelle, ein paar größere Modelle, wo ich zwar eine monatliche Gebühr bezahlen muss, dafür werden meine Paper House kosten aber also wirklich günstiger und günstiger. Um einmal so ein bisschen zu zeigen, ob es so ein kleines Beispiel aus der realen Welt, ob es klein gegen groß schafft. San Cloud wurde gegründet von drei jungen, drei jungen Freunden, die eigentlich nur Handy Zubehör online verkaufen wollten. Sie waren aber relativ schnell so gefrustet von den verschiedenen Schnittstellen zu den riesigen Versand Dienstleistern, die alle schlecht programmiert Mann und null Händler freundlich waren. Deswegen haben sie einfach ihre eigene Schnittstelle gebaut. Das mit dem Online Handy zu verkaufen, das war so gut, so erfolgreich. Das was denen aber wirklich wie warme Semmeln aus den Händen gerissen wurde, war die diese Schnittstelle für Versand Lösungen. Und die wurde sogar relativ schnell wesentlich gefragter als als ihr, als ihr Zubehör für für für Handys. Also haben sie es dann gut gestartet und haben inzwischen über 23.000 Onlineshops, die mit ihnen arbeiten und ersetzen da mit ihren smarten Rahmen Verträgen oft sogar den direkten Kontakt zu DHL, DPD und UPS. Das heißt, sie kümmern sich wirklich um alles und ich als Onlinehändler kann mich auf das fokussieren, was wirklich wichtig ist. Das ist das, was ich vorhin schon gesagt habe auf den Endkunden. Dabei mit einer vollen Integration für die Adoption im Checkout des Händlers. Sie kümmern sich um die Label Erstellung, das komplette Tracking, die Retouren und haben auch alle alle Analytics. Sie sind im Prinzip so ein bisschen das Molly in der Versand Branche. Für uns ein wahnsinnig, wahnsinnig wichtiger Partner. Es sind generell die Shop Agenturen, dass natürlich nicht nur Shopware, aber ich habe hier eine unserer unserer besten Partner rausgesucht, dass es Web das ist. Es ist einfach eine Top Agentur, die Kunden von ganz klein bis ganz groß bei ihrem Wachstum unterstützen können und sie vor allem auf ein technisches Setup stellen können, mit dem sie wirklich auch durch die Decke gehen können. Auch selber. 2011 von von Martin Weinheimer mit einem guten Freund gegründet, sind inzwischen über 30 Mitarbeiter, die gerade mit Shopware sechs haben Sie noch mal einen ordentlichen Schub mitgenommen und machen zum Beispiel für. Für Kunden wie Armed Angels, Fisher Chia oder Escada die Online Shops, die Online Shops und bauen da die Möglichkeiten und damit die eben nicht nur in ihrer eigenen Nische, sondern wirklich deutschlandweit und europaweit erfolgreich sein können. Die vierte Dimension und auch die letzte Dimension. Das ist für mich die mit Abstand spannendste Dimension. Das ist das sogenannte Growth Mindset. Da gibt es zwei Begriffe. Es gibt aber das Growth Mindset und das Fixed Mindsets. Das sind beides Begriffe, die vor knapp 30 Jahren von Dr. Carol Drag entwickelt und implementiert wurden. Und dass Menschen so in zwei Kategorien stecken, bin ich zwar generell kein Freund von, aber es ist ein schönes Gedankenexperiment. Es gibt Menschen mit dem Growth Mindset, die denken oder sind der Überzeugung, dass Fähigkeiten und Intelligenz entwickelt und trainiert werden kann. Im Gegensatz dazu gibt es dieses fixed mindset, was eher davon ausgeht, dass gewisse Dinge gegeben sind und nicht mehr geändert werden kann. Also das heißt ja, ich werde mit einer gewissen Intelligenz geboren und ich muss halt damit leben. Daran kann ich nichts ändern. Was sich daraus natürlich automatisch ergibt ist Menschen mit diesem Growth Mindset tendieren eher, tendieren eher dazu, neue Herausforderungen anzunehmen und Veränderungen anzustreben. Daraus resultiert natürlich auch häufig und bis zu einem gewissen Grad, dass Menschen mit diesem Growth Mindset erfolgreicher sind. Und wenn diese Menschen mit dem Growth Mindset dann auch noch gegen die die Giganten des Einzelhandels antreten, haben sie sogar vielleicht eine gute Chance. Vielleicht eine kleine, vielleicht eine kleine Aufgabe für gleich nach dem nach dem Vortrag dran. 30 % der Menschen sind ungefähr dem Growth Mindset zuzuschreiben, 67 % dem fixed mindset. Da kann sich ja jeder mal selber so ein bisschen fragen und einschätzen, wie er dazu steht oder wie sie dazu steht. Mein letztes Beispiel Ich gucke auch auf die Zeit. Ist es Heißhunger? Das ist aber ein Case, den ich unbedingt mitnehmen muss, weil besser lässt sich dieses Growth Mindset einfach nicht veranschaulichen. Außer mit Sora und mit Torben, die 2011 in Bremen gemeinsam Reisinger gegründet haben, weil sie einfach so saßen in der Uni, der Einheitsbrei in der Uni Kantine, da hatten sie keinen Bock mehr drauf. Und gerade so dessen Eltern aus Meran stammen ist der ist einfach mit einem ganz anderen Verhältnis zum Thema Reis aufgewachsen. Ja, wir in Deutschland. Wir wir kennen Reis im Prinzip aus dem Koch Beutel und eigentlich essen wir sowieso Kartoffeln und Pasta noch lieber. Die beiden haben sich aber gemeinsam zur Aufgabe gemacht, dieses Thema Reis zu zu emotionalisieren. Elf Jahre später hat Reisinger einen riesengroßen Onlineshop mit circa 500.000 Mann Visits über jeden Monat mit über 50 Mitarbeitern und sind inzwischen in jedem größeren REWE Markt vertreten. Obwohl und das ist das wahnsinnig Spannende sie am gesamten Reis Anteil Marktanteil in Deutschland winzig klein sind Anke Bentz und die Eigenmarken der verschiedenen großen, der großen Retailer sind immer noch mit Abstand auf den ersten Plätzen zu finden. Reis Hunger hat aber seine eigene kleine Nische und in dieser kleinen Nische eine wahnsinnig tolle Community gebaut, die sich mit diesem Thema Reis beschäftigt. Und da gibt es Rezepte Currys, Reiskocher, Pasta aus Reis. Und während ich das aufzähle, fühle ich mich so ein bisschen wieder wie der beste Freund von Forrest Gump, Bubba, der über die Shrimps redet. Aber genauso ist es mit mit Torben und mit Sora beim Thema Reis. Und das machen sie wirklich durch ihre Online Community, die sie auf Instagram, Tick, Talk, YouTube und Switch immer weiter und weiter aufbauen und und weiterhin durch die durch die Decke setzen. Und das ist einfach wahnsinnig, wahnsinnig spannend zu sehen. Das ist mein, mein letzter Slide. Aber im Prinzip das Wichtige, was ich. Was ich noch sagen möchte ist Schaut, dass ihr euch mehr und mehr von diesem Growth Mindset ab. Schaut. Identifiziert Herausforderungen, nehmt sie an, lernt davon und vor allem wachst daran. Wenn wir dieses Growth Mindset alle miteinander leben und wir das vor allem auch noch auf unsere Kolleginnen und Kollegen und auf unsere Mitarbeiter übertragen können, ist das Schöne am Growth Mindset. Das wächst nicht linear, sondern exponential. Und ich glaube, wenn wir das akzeptieren und auch in Kauf nehmen, dass wir durchaus scheitern können, haben die kleinen und haben die kleinen KMU wirklich eine Chance, gegen diese großen Giganten des Einzelhandels eine Chance zu haben und ihnen die Stirn zu bieten? Und das war es auch von meiner Seite. Ich überspringe jetzt immer so zwei, drei Slides, weil die mit dem bin ich nicht so ganz fertig geworden. Ich bedanke mich für eure Aufmerksamkeit. Genau, connected euch gerne mit mit mir auf LinkedIn, schreibt mir eine Email, mailt euch generell bei Molly. Schaut euch unsere Internetseite an und kommt immer auf uns zu, wenn das Gefühl habt, wir können euch noch weiterhelfen oder Fragen beantworten. Danke schön.

Mario: Jawoll, lieber Christopher, ganz herzlichen Dank auch von meiner Seite hier für deinen inspirierenden Vortrag voller Power, wie ich finde. Ich habe so ein bisschen das Gefühl, dass bei Molly auf jeden Fall eine ganze Menge an Kolleginnen und Kollegen arbeiten werden mit einem entsprechenden Growth Mindset. Ganz spannender Abschluss an dieser Stelle. Christopher Es gibt ein paar Fragen aus der Community und auch einige Fragen von mir. Und wir haben tatsächlich jetzt auch noch gut Zeit für eine spannende Count Session und du hast mich mit einem Fakt na ja, ich muss sagen negativ beeindruckt. Keine Sorge, ich löse es sofort auf, worum es geht. Und zwar, dass tatsächlich 94 % aller eCommerce Player in Europa so habe ich es mir zumindest gemerkt Fehler in ihrem Check out Prozess drin haben. Fehler kann dabei natürlich ein Usability Thema sein, eine fehlende Zahlungsart, vielleicht auch sogar einfach nur Checkout Prozess, der einfach zu lange dauert, also beispielsweise über eine Minute oder drei Minuten. Jetzt frage ich mich als erstes why outlet? Also sollte es nicht die Kernkompetenz der entsprechenden eCommerce sein? Unabhängig davon, ob ich eCommerce Pure Player bin, dann in jedem Fall oder aber gegebenenfalls im Retail meine Kanäle habe und eben auch eCommerce mache. Aber sollte es nichtsdestotrotz dann meine Kernkompetenz sein, eben diesen Bereich auch mit einem Hauptfokus auszustatten? Also ich bin na ja, ich bin wie gesagt gerade echt negativ überrascht ob dieser doch extrem hohen Zahl.

Christopher: Ja, absolut. Ging mir genauso. Es überrascht aber gar nicht. Gar nicht so riesig, wenn man sich damit ein bisschen genauer beschäftigt. Also jeder, der schon häufiger auf auf Optimierung, Konferenzen oder auch Onlinemarketing Konferenzen, da geht es wahnsinnig viel darum, wie bekomme ich den Kunden in meinen in meinen Shop? Weil natürlich der der der lokale Retailer hat den großen Vorteil, dass fast alle Kunden, die oder zumindest ein Großteil mehr als die Hälfte, die in meinen Laden physisch reinkommt, die kaufen da auch was. Online ist es natürlich ganz, ganz anders. Und dann da ist es das es wichtig so viele Leute wie möglich in meinen Job zu bekommen, weil einfach diese Conversion schon so super gering ist und ich alles dafür gebe, dass das ich wirklich mit Ansage, Tracking mit allen möglichen Tools, die wir da zur Verfügung stehen haben, den Kunden zum zum in den Warenkorb legen des Produktes überzeugen wollen und dann ihm so ein bisschen seinem Schicksal überlassen. Und vor allem die meisten Leute auch sagen Na gut, ich arbeite hier bei diesem Unternehmen, aber hier selber kaufe ich gar nicht und deswegen das meistens selber noch nie ausprobiert haben. Und das kann natürlich ganz viele Gründe haben. Das eine, was ich meinte, dass zum Beispiel die Zeit fehlt, dass man sich einfach mit so vielen Dingen beschäftigen muss, dass ich gar nicht dazu komme, das einmal privat zu machen, weil ich glaube, das kann auch jeder mit gutem Gewissen sagen. Nicht jeder E Commerce Manager, der bei einem eCommerce Unternehmen arbeitet, arbeitet da, weil er zu 100 % vom Produkt überzeugt ist, sondern meistens, weil es halt einfach vielleicht ein guter Job ist oder ihm einfach Spaß macht, in dieser Branche zu arbeiten und ist selber gar kein Kunde von sich selber. Und dann stoße ich da einfach gar nicht drauf.

Mario: Okay.

Christopher: Aber das Gute ist, es lässt sich ja relativ einfach. Ich habe das ja so ein bisschen aufgezeigt, wenn man dieses Growth Mindset sich so ein bisschen zu Herzen nimmt, da wirklich auch dem Status Quo sich ein bisschen vornimmt und den auch mal herausfordern möchte oder einfach mal seiner seiner Partnerin und oder seinen Partner dem Check up zur Verfügung stellt, sagt Klickt ihn doch einfach mal durch und schreibt noch mal fünf Dinge auf, die die auffallend, die man verbessern kann. Und dann habe ich ja zumindest schon mal mit also mit guter Chance habe ich mindestens fünf dieser Fehler vielleicht schon gefunden. Ich kann die ausbessern und ausmerzen. Und wie gesagt, die meisten sind auch wirklich Kleinigkeiten, was ich auch da nur anbieten kann. Check out Analysen und Check out Optimierungen. Dazu beraten wir natürlich auch absolut kostenlos. Meldet euch da gerne bei uns. Ich bin mir leider sicher, dass wir auch bei euch im Check up mindestens fünf Fehler finden. Aber vielleicht kriegen wir den einen oder anderen dadurch entspannt und einfach ausgeräumt.

Mario: Ja, dann nehmen wir das nochmal direkt in Anspruch, Christopher. Insofern kannst du da gerne unsere Sales Fuchsbau auf der Konferenz Webseite die einmal vornehmen. Nächste Frage Du hast das Thema Internationalisierung angesprochen, auch relevante eCommerce Umsätze, die natürlich entstehen bei deutschen eCommerce Händlern, wo dann der Standort außerhalb von Deutschland liegt, irgendwo in Europa, vielleicht sogar weiter weg. Jetzt kennen wir es aus der Praxis sehr häufig, dass sich eCommerce Player durchaus schwertun zu internationalisieren, auch im payment Bereich beispielsweise, weil Zahlungsverkehr formen ja durchaus, das ist auch erklärt an dem beispiel Niederlande gegenüber Deutschland sich sehr stark unterscheiden von Markt zuvor Markt und insbesondere auch Zahlungs Verfahren teilweise unterschiedlich implementiert werden müssen, um rechtskonform überhaupt herstellen zu können. Das heißt es ist dann doch häufig wie eCommerce Player nicht ganz so einfach zu sagen Hey, ich schalte jetzt meinen Shop auch in der Alliance, ich gehe nach Schweden, ich gehe nach Spanien, ich gehe Overseas beispielsweise und sie mischen sich sehr stark, natürlich mit lokalen Planungsverfahren und eben rechtskonforme Auseinandersetzen. Ist das ein Themenkomplex, wo ihr als Lösungs Anbieter dann auch Plug and play sozusagen. Mit euren Kunden internationalisieren könnt? Oder ist das weiter ein Thema, was viel Vorbereitung benötigt, wo man genau hinschauen muss, wenn man ein weiteres Land beispielsweise mit hinzu nehmen möchte im Verkauf?

Christopher: Also ganz so einfach. Gerade gerade die Internationalisierung dort ist ja auch über den großen Teich angesprochen, aber auch schon innerhalb der EU. Das ist nicht, dass sich in jedem Land einfach Plug and Play sofort loslegen kann. Rein technisch natürlich schon. Ich kann der Zahlungsart bei bei uns zum Beispiel einfach aktivieren und zwei Minuten später ist die Check out und sie kann von Endkunden benutzt werden. Aber natürlich, das ganze Rechtliche ist ein Thema, was auf jeden Fall bedient werden muss. Aber da kommen wir zu diesem ganz tollen Punkt, den ich auch schon auf den Slides hatte der Saas Lösungen oder generell dieser Partner, dieses Partner Ökosystems. Natürlich ist es wahnsinnig anstrengend, wahnsinnig schwierig, wenn ich das alles selber machen möchte, wenn ich sage, ich bin da die One Man oder One Woman Show. Und dieses Thema reise ich jetzt alleine, mach mich alleine. Schlau kann ich das natürlich, ist aber unfassbar aufwendig und wahrscheinlich stehe ich dann irgendwie nach zwei, drei Stunden davon. Sag um Gottes Willen, das mache ich nicht alleine. Wenn ich mir dann aber die richtigen Partner, wenn ich mir dann die richtigen Partner suchen, mit ins Boot hole, dann habe ich vielleicht ganz einfach eine Versand Lösung über Ship Cloud, über San Cloud. Dann habe ich vielleicht noch eine ganz einfache Lösung, was die Rechtstexte angeht über einen unserer Partner, wie zum Beispiel dem Händler Bund, die, die bieten da rechts Rechtshilfe an für die verschiedenen Texte. Wir haben Partner im Bereich Übersetzungen des Ganzen, für uns natürlich die Payment Möglichkeiten. Und wenn ich mir dann einfach die meisten Partner aussuche beim Händler, bei uns sind wahnsinnig viele Leute sowieso schon Mitglied nehmer, vielleicht gar nicht ihre Mitgliedschaft so in Anspruch, wie sie es tun sollten. Melde mich bei San Cloud bei Molly an, das ist erst mal komplett kostenlos. Erst dann, wenn es auch wirklich genutzt wird, fallen Kosten an, das heißt ich kann ohne viel Aufwand mit wahnsinnig wenig Geld investiert, kann ich einfach den Sprung in ein neues Land machen. Also so kompliziert ist es zum Glück nicht mehr, wie es vor ein paar Jahren noch gewesen ist.

Mario: Ist das schon mal eine sehr gute Nachricht, Kristoffer. Bleiben wir mal bei dem Themenkomplex oder der Überschrift. Ja, auch deines Vortrags Democratic Thing The Digital Economy. Wenn wir uns ein bisschen auf den deutschen Markt schauen Du hast dann die richtigen Player ja genannt Amazon, Ebay, Otto Die Top drei Plattformen oder Marktplätze tatsächlich in Deutschland, so sehen wir gerade auch beschleunigt in den letzten ein, zwei Jahren tatsächlich eher ein Trend dazu, dass es eher Plattformen Strategien gibt, die in Deutschland auch zunehmend Marktanteile gewinnen. Das heißt, Otto hat beispielsweise ein sehr starkes Marktplatz Wachstum in den letzten ein, zwei Jahren hingelegt. Douglas entwickelt sich immer mehr zur Plattform für das Thema Beauty beispielsweise. Auch in anderen Industrien scheint es sehr wahrscheinlich, dass es eben tatsächlich so ist, dass wir nicht nur einen Goliath haben werden, was eine sehr gute Nachricht ist, sondern branchenspezifische Plattformen entstehen und eCommerce dann tatsächlich jetzt dazu neigen, in der Tendenz meiner Beobachtung nach zumindest schnell auch eben auf diese Plattform aufzuspringen, um dort eben auch die Möglichkeit zu haben, direkte Verkäufe und Ähnliches zu erzielen. Ist das eine Tendenz? Die siehst du ähnlich und auch sehr sehr positiv, weil du sagst hey, damit wird es eCommerce Volumen bestmöglich in Deutschland verteilt oder sagst du eher na ja, liebe eCommerce, da begebt ihr euch aber ja dann doch wieder in eine Abhängigkeit. Nur die Marke ist eine andere, die dahinter steht. Also was ist so deine Perspektive, eure Perspektive bei Molly auf das sich entwickelnde Platform Business hier in Deutschland?

Christopher: Ich muss. Ich muss ganz ehrlich sagen, ich bin ein riesiger Fan von dieser Entwicklung, weil genau wie du es gesagt hast, wir wir nehmen von diesem einen riesigen Goliath weg und verteilen es auf viele, viele kleinere und haben da vor allem die Möglichkeit wirklich tolle Synergien zu schaffen. Weil zum einen stellt es stellt zum Beispiel jemand wie Douglas wie Otto stellt einfach sein Netzwerk, seine Technik und auch vor allem seine riesige Menge von Kunden zur Verfügung. Und ich kann sie als als, ich sag mal Accelerator oder als Beschleunigung Strafen für mich selber als kleines eCommerce Business benutzen. Und wenn ich das schlau, personalisiert und wirklich auf den Endkunden fokussiert tue, kann ich das aber trotzdem nutzen, um diese Kunden am Ende in meinen eigenen Onlineshop zu bringen. Das heißt, das ist auch ein schönes Beispiel, zum Beispiel von Reis Hunger. Die verkaufen eigentlich pure Online, haben sie aber von, sind aber auch auf Amazon aktiv, um überhaupt eine breitere Masse von Kunden anzusprechen, um da einfach wirklich weitere Bekanntheit zu zu generieren. Und was ich auch cool finde, sie haben die Möglichkeit, sie haben sich für die Möglichkeit entschieden, alles bei Rewe auch zu verkaufen, um da einfach noch eine ganz breitere Kunden Masse zu bringen. Aber überall steht wahnsinnig prominent mit drauf. Wenn ich da bestelle bei Amazon, kriege ich einen kleinen Gutschein, damit ich bei Reizung am Onlineshop bestelle. Das heißt, ich habe einfach eine ganz tolle Synergie geschaffen von den Marktplätzen, um kleinere Marken zu zu beschleunigen. Und für die Großen ist es eine tolle Möglichkeit ihr ihr Wissen zu zu teilen. Wobei ich der Überzeugung bin, dass die meisten die meisten großen Marktplatz Anbieter eher sich denken Super, ich hole mir die ganzen Leute bei mir auf die Plattform, um einfach noch ein bisschen mehr Geld zu generieren. Ich bin mir nicht sicher, ob da wirklich dieser diese Demokratisierung der digitalen Wirtschaft wirklich. Kann Hintergrund des Ganzen, aber generell führt es vielleicht dazu, zu einem etwas ungewollten Effekt der großen Marktplatz Betreiber, weil dem schönen Effekt für für uns alle anderen, dass das wirklich jeden besser im eCommerce vertreten macht.

Mario: Okay, time will tell, wie es so schön heißt. Lieber Christopher, eine weitere Frage Wenn wir ein bisschen unseren Blick in die Zukunft richten Ihr habt als Payment Dienstleister natürlich auch eine ganze Menge an Daten, die ja aggregiert, auch im internationalen Umfeld, wenn wir uns mal den Zahlungsmöglichkeiten in der Zukunft zuwenden. Klar, wir haben wir haben die Basics gerade im deutschen Markt. Paypal sofort Überweisung klar einer Kreditkarte Checkout Prozesse über einen der großen Dienstleister, gegebenenfalls auch Apple Pay und co. Wenn wir unseren Blick in andere Märkte richten, ist es dann auch schon in anderen Märkten ganz üblich. Beispielsweise das ja auch mit Bitcoin, cryptocurrencies oder ähnliches meine Waren bezahle. Und wie siehst du Deutschland in dem Zusammenhang?

Christopher: Ich, ich ich meine Deutschland können wir wissen. Wir glaube ich alle. Wir werden niemals die Ersten sein, die so was ausprobieren. Wir werden wahrscheinlich. Es gibt ja meistens so die, die die early majority, das sind so meistens meine Kollegen in den Niederlanden. Wir sind dann eher so die Late Majority, die ihnen immer hinterherkommen, wenn sie merken, okay, das hat gut funktioniert. Ich glaube auch, der Cryptocurrency Markt ist jetzt Stand heute noch nicht unbedingt da, wo er, wo er sein muss, weil es einfach eine so große Vielzahl neben den, den großen, den großen Marken wie wie Bitcoin oder Ethereum gibt es noch so wahnsinnig viele kleine Coins, die links und rechts aufploppen. Da ist Momentan ist der Markt riesig groß und wahnsinnig volatil. Und ich glaube, wenn sich da ein bisschen Sicherheit eingestellt hat, man zum Beispiel auch gemerkt haben, okay, wenn ich heute mit einem Bitcoin meine meine Brötchen bezahle, habe ich dann nicht, wenn ich zwei Tage später drauf gucke, auf einmal rückblickend 20 € für ein Brötchen bezahlt, bei der Preis einfach durch die Decke gegangen ist, sondern wenn man da eine gewisse Sicherheit einfach hat, wird das ein Thema sein, was wahnsinnig relevant sein wird. Ich habe das heute Morgen im Interview schon einmal ganz kurz angesprochen. Selbst Wieser hat die deutsche KMU befragt und die KMUs haben zu 25 % gesagt, dass sie in den nächsten Jahren Bitcoin anbieten wollen. Das heißt, wenn selbst in Deutschland 25 % der KMU sagen Ja, Bitcoin wird ein Thema die nächsten Jahre, dann müssen wir uns darauf einstellen, dass es auf jeden Fall kommen wird. Und ich kann auch jedem nur privat raten Beschäftigt euch dann lieber früher als später mit okay.

Mario: Vielen Dank für deine Einschätzung. Eine letzte Frage. Dafür haben wir noch Zeit. Die geht dann aber tatsächlich wieder Richtung Molli. Du hast es in deinem Intro ganz schön gesagt, ihr möchtet Most Loved PSP sein, also Payment Service Provider. Das ist natürlich erst einmal etwas, was sie wunderschön anhört. Meine Frage in deine Richtung, Christofer Weil, ihr seid natürlich Digital Company, ihr seid sehr KPI driven. Wie messt ihr das Thema? Also wann seid ihr most loved PSP oder seid ihr es gegebenenfalls schon?

Christopher: Das hoffen wir natürlich immer, aber ich glaube, dieses Thema Most love, das ist etwas, das ist kein finaler Zustand, das ist immer ein in sich basierender Prozess. Es gibt da natürlich ganz viele verschiedene Faktoren, die man sich angucken kann. Trust Pilot ist so ist so eine, eine Möglichkeit, dass man sich einfach anschaut, die Menschen, die uns nutzen. Wie bewerten die das einfach, einfach, ganz offen und offensichtlich nach außen. Und da kann man einfach sehen, wir haben dann Rating von knapp 4,1. Sind wir, glaube ich. Gerade wenn man das mit dem Rest der der Payment Branche vergleicht, haben wir da ungefähr ein doppelt so gutes Rating wie fast alle anderen auch. Da gibt es da noch einen anderen, der, der in diesem gleichen Universum mitschwingt. Planer, die auch auch so eine gute Bewertung haben. Die sind aber natürlich viel mehr auf den Endkunden fokussiert und wir viel mehr auf den, auf den, auf den Händler, Kunden und was natürlich auch noch wahnsinnig spannend ist Wir machen Kunden Befragungen jedes Jahr. Ich habe ja schon ein paar Insights davon auch in meiner Präsentation geteilt. Aber daraus nehmen wir natürlich auch wahnsinnig viele Informationen, wie uns die Kunden finden und nehmen natürlich auch jedes Feedback ernst. Deswegen ich glaube so richtig im finalen Status endgültig der Muster PSP. Das wird man niemals schaffen, aber wir wollen quasi keinen. In einem jährlichen Ranking oder in einem monatlichen Ranking wollen wir immer auf Platz eins stehen. Und da das ist auch das, wonach wir jedes Handeln und jeder, jede Neuerung, die wir rausbringen, wirklich, wirklich setzen. Leider natürlich immer im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten. Und da gibt es ja von der EU eigentlich jedes Jahr spannende neue Dinge, die wir erfüllen dürfen und das natürlich auch tun. Aber immer unter dem Vorsatz Wie machen wir es für die Händler so einfach wie möglich, damit sie ihr Growth Mindset verfolgen können?

Mario: Okay, ganz herzlichen Dank, lieber Christopher, hier von unserem Ulm KB Team für deinen spannenden Vortrag. Vielen Dank auch seitens der OMG Community, die großes Interesse gezeigt haben an dem Thema rund um A Payment Solution, aber auch B wie ich eben entsprechende als kleiner Icon oder als vermeintlich kleiner eCommerce Player gegebenenfalls noch Game Changer ins Rennen bringen kann, um eben entsprechend den Wachstums Herausforderungen in Zukunft dann auch besser bestehen zu können. Schöne Grüße nach Kiel, ich wünsche dir noch viel Spaß heute Nachmittag hier bei uns auf der OMG KB und wir gehen in eine ganz kurze Pause und sehen uns dann. Wieder mit den nächsten fantastischen Vorträgen hier bei uns auf der Main Stage live aus Berlin. Bis gleich.

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